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Auch wenn man den Weg am Hotel weiter parallel zum Strand geht, wird man schnell fündig auf der Suche nach tierischen Bewohnern. Auf der einen Seite Wiesen mit freundlichen und neugierigen Kühen, auf der anderen der Küstenbewuchs mit vereinzelten Unnterkünften mit viel Grün und Streifen mit Bewuchs ohne Bebauung. Man geht einfach über die hier ungeteerte Gravel Road parallel zum Strand. Wiesen, Zäune, Palmen und Gebusch sind idealer Lebensraum für zahlreiche Vogelarten - Teile der Küstenlinie sind kleine, schmale Naturschutzgebiete, was vor der totalen Bebauung bewahrt.
Im Wald hinter der Kuhweide stehen sehr große Bäume, von dort hörten wir immer viele Papageien, aber zum Fotografieren war das viel zu weit weg und es gab leider keinen Weg dort hinein. So mussten wir warten, dass sich einige der grünen Gesellen mal auf einem nahen Baum niederließen. Wie gut, dass sie dabei immer laut kreischen. So konnten wir den Orangefrontsittich (Eupsittula canicularis) fotografieren, ein kleiner Papagei mit grünem Gefieder und einer markanten orangefarbenen Stirn. Hier gibt es auch den Braunohrsittich (Pyrrhura calliptera), ebenfalls mit grünem Gefieder und braunen Ohrflecken, der in verschiedenen Habitaten Panamas anzutreffen ist.
Den Trauertyrann sieht man oft oben auf den Stromleitungen oder auf Zäunen sitzen, ich hatte Glück und konnte ihn mit Beute fotografieren. Dort sitzen auch gerne die niedlich gurrenden Rosttäubchen. In den Bäumen sahen wir Habichte und Gelbkopfkarakaras. Und wenn man Glück hat, dann huscht gerade mal ein dicker Leguan über die Straße.
Auch der schwarze Glattschnabelani, ein Vertreter der Gattung Crotophaga innerhalb der Familie der Kuckucke, und die ebenfalls schwarzen Rabengeier kann man hier oft beobachten. Besonders hübsch sind die Gabelschwanzschnäpper, Sperlingsvögel aus der Familie der Tyrannenschnäpper. Sie sind oft am frühen Morgen miteinander beschäftigt und fliegen mit ihren langen Schwänzen am Zaun umher, nicht ganz einfach zu fotografieren. Ebenfalls auf dem Zaun sahen wir Zwergpfäffchen, der rotbrüstige Samenfresser ist eine Vogelart aus der Tangarenfamilie Thraupidae.
Ein lauter Bewohner ist der Krähenstirnvogel, eine Vogelart aus der Gattung der Stirnvögel in der Familie der Stärlinge. Er ist bekannt für sein geselliges Verhalten sowie seine beeindruckenden Brutkolonien.
Auch der hübsche Oropendola oder Conoto Vogel gehört zur Familie der Stärlinge und ist für die spektakulären hängenden Nester bekannt. Ihre Nester können bis zu 1,5 Meter lang werden und sehen aus wie geflochtene Beutel, die von Ästen großer Bäume herabhängen. Das hängende Design erschwert es Schlangen und anderen Fressfeinden, die Eier oder Küken zu erreichen. Wir hatten mehrere an der Palme im Garten und konnten die Vögel dort direkt von der Hängematte aus beobachten.
Scheuer und versteckt im Dickicht leben hier Grasquit, Zaunkönig und mit Glück sieht man an alten Bäumen den scheuen Rotkappenspecht.
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