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KULINARISCHES 2025

Beim Essen hat man in Boquete eine große Auswahl an Restaurants, die für jeden Geschmack etwas bieten. Vom Steakhaus über italienische Pizzeria und Sushi findet man hier vieles.

Wir haben hier im Februar 2025 zwei Restaurants besucht, die wir schon vom Besuch im Jahr 2019 kannten: das Boulders und das retrogusto.

Da es in unserer Unterkunft The Residence by Villas Alejandro eine schöne Küche gab, haben wir uns auch mal Sushi nach Hause geholt, um es dort mit einer schönen Flasche Wein zu verspeisen. Auch ein Nudelgericht haben wir uns gekocht, als wir am Abend keine Lust mehr hatten runter ins Dort zu gehen.

Für uns neu im Ort war auch eine Filiale von Felipe Motta. Die Einzelhandelskette ist ein Familienunternehmen aus Panama, das 1958 von Don Felipe Motta Cardoze und seiner Ehefrau Doña Delia García de Paredes gegründet wurde. Das Unternehmen ist eine der größten Vertriebsfirmen für Weine, Spirituosen und Lebensmittel in Panama und betreibt über zehn "Felipe Motta Wine Stores & Deli". Hier gibt es tolle, hochwertige Weine und wir haben uns auf die Argentinier gestürzt, die wir in Deutschland so gut wie gar nicht bekommen. Ausserdem gibt es hier auch italienische Feinkost wie Salami, Käse, Chiabata, Pesto, Nudeln etc. und andere recht teure Lebensmittel für die örtlichen Expats.

The Rock

Direkt am ersten Abend waren wir im Restaurant The Rock, das wir ja schon 2019 besucht hatten. Es war von unserer Unterkunft aus das nächstgelegene und in ein paar Minuten zu Fuß erreichbar. Unterwegs fing es an zu regnen und wir waren froh, dass wir nicht runter in den Ort gelaufen waren. Reserviert hatten wir nicht, bekamen aber noch einen Platz im Innenraum.

Das Ambiente im The Rock hatte sich nicht sehr verändert, ein gemütlich eingerichteter Innenraum mit etwas gehobenerem Ambiente und bodentiefen Fenstern. Im Aussenbereich mit überdachtem Garten waren viele Gäste und auch im Inneren wurde es schnell voll.

Der Service war professinell und schnell.

Zuerst bestellten wir uns zwei Pisco Sour, die gut schmeckten, aber das Glas war recht schmal. Dann hatte ich "Cazuela de Cordero", ein traditionelles Gericht aus Chile. Es handelt sich um eine Art Eintopf mit Lammfleisch, serviert auf Reisnudeln, die etwas trocken unten angebacken waren. Michael hatte sich für Angus Prime Burger entschieden, der war groß, aber leider mit recht wenig Geschmack. Dazu tranken wir 2 Gläser Malbec.

Zum Dessert dann noch Schokoladen-Vulkan mit Dulche de Leche und eine Duo Creme Brulee. Ohne Trinkgeld betrug die Rechnung am Ende 93,09 Dollar.

Der Wein wurde immer noch wie 2019 in Gläsern ohne Stiel serviert. Das Essen gut, aber kein Highlight für den Preis und wir sind hier nicht noch einmal hergekommen. Gleiches durchwachsenes Fazit wie 2019, diesmal hat man uns immerhin nach dem Bezhalen noch zwei verpackte Marshmallows am Stiel angeboten, die man auf dem offenen Feuer im Garten grillen kann.


Bluefin Japanese Cuisine

Das für uns beste Restaurant in Boquete erreichten wir nach einer halben Stunde Spaziergang über die Brücke, dann geht es wieder rechts den Berg hoch. Wir waren dort zum ersten Mal zum Mittagessen und kamen recht verschwitzt an. Um so schöner war der Eintritt in ein gut klimatisiertes, modernes Restaurant mit offener Theke und Weinregal am Eingang.

Es gibt für den Abend auch Sitzgelegenheiten im Aussenbereich, sogar einen Tisch mit eingebautem Grill. Mittags war es uns dort in der Sonne zu warm. Geöffnet ist hier täglich von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr und das Personal ist ausgesprochen freundlich und gut ausgebildet. Die Karte hat neben einer großen Auswahl an Sushi auch japanische Gerichte wie Ramen und Poke Bowls. Hier ist ein Links zur Facebook Seite.

Auch die umfangreiche Getränkekkarte kann sich sehen lassen: Weine, Sake, Bier, diverse interessante Cocktails und Nicht-Alkoholisches stehen zur Auswahl.

Wir bestellten uns Ceviche Frito mit Bananenchips, das war sehr lecker. Kleine, murmelgroße Fischstücke saftig mariniert, paniert und fritiert. Der Enkel aller Fischstäbchen. Dann Sushi Rollen namens Rainbow und Ichigo Ichie. Es gibt jeweils 10 Rollen pro Sorte und danach waren wir sehr satt und sehr zufrieden.

Da wir ja zu Fuß hier waren gönnten wir uns noch ein Glas Wein. Michael hatte einen Sauvignon Blanc von Salentein aus Argentinien und ich einen Planeta Rose aus Sizilien. Der hat uns beide so geflasht, daß wir uns nach Rückkehr in Deutschland gleich eine Kiste davon gekauft haben. Die Rechnung betrug am Ende dann ohne Trinkgeld 52,16 Dollar.

Insgesamt war das Sushi hier auf einem sehr hohen Niveau. Da wir so eine schöne Unterkunft hatten, kauften wir uns einen Weißwein im Feinkostgeschäft und fuhren noch einmal zum Bluefin, denn sie bieten auch Takeway an. Während nochmal Cevice Frito und dazu dann Torogana San und Alska Especial Rollen drinnen frisch zubereitet wurden, warteten wir draussen und bekamen ein Wasser serviert. Das Sushi für 39,32 Dollar verzehrten wir dann am Abend genüßlich mit unserem eigenen Wein in unserer Unterkunft. Dabei gelernt haben wir, dass das beste Sushi wirklich das auf die Minute frisch zubereitete ist, schon 10 Minuten Autofahrt waren qualitativ zu merken - auch wenn alles natürlich noch um Klassen besser war als Sushi aus dem Kühlregal.




Retrogusto

An einem Abend reservierten wir im Restaurant Retrogusto einen Tisch. Wir hatten noch ein Essen zum schon vergangegen Hochzeitstag nachzuholen, das wir eigentlich in Panama City haben wollten. Da wir aber zwei Tage zu spät in Panama waren, hatten wir dort nur an zwei von geplante vier Tagen ein Abendessen.

Schon beim Reservieren hatten wir gesehen, daß im Retrogusto ein "Menu Especial" angeboten wird, für 45 Dollar pro Person bekommt man ein Tasting Menü mit 6 Gängen. Da wir so gut wie alles essen, ist das immer eine tolle Möglichkeit sich einmal quer durch die Küche zu probieren.

An einem schönen Tisch im Innenraum wurden wir dann von einem netten und aufmerksamen Kellner bedient, der nach und nach folgendes brachte: Geräuchertes Thunfisch-Carpaccio mit Zitronen-Basilikum und Zitronendressing, eine Sizilianische Meeresfrüchtesuppe, Tintenfisch-Ravioli gefüllt mit Fisch in Spargelsauce, getrockneten Tomaten und Garnelensauce, Risotto mit schwarzem Trüffel und Parmigiano-Sauce, Grasgefüttertes Rinderfilet mit Kartoffelpüree, Gemüse und Pilzsauce und als Nachtisch noch ein Geisha-Parfait mit Mandel-Crumble und Kaffee-Karamell.

Ohne Ausnahme war alles sehr lecker, gut zubereitet und am Ende waren wir dann mehr als satt. Dazu tranken wir dann jeweils ein Glas Chardonnay und Malbec zu den Gängen.

Die Rechnung betrug am Ende ohne Trinkgeld 136,96 Dollar. Ein tolles Hochzeitsessen und der Rückweg zu Fuß zur Unterkunft war ein schöner Verdauungsspaziergang. Das Retrogusto war das einzige Restaurant, bei dem - typisch amerikanisch - die Tips schon mit 15%, 18% und 20% vorgeschlagen wurden. Wir konnten das aber ignorieren und geben, was wir für richtig hielten.

Leider war der Chef Davide, den wir hier 2019 kennengelernt hatten, nicht anwesend. Ein schöner Abend mit gutem Essen.



APIZZA

Direkt neben dem retrogusto befindet sich eine kleine Pizzeria. Unter den vielen, die in Boquete im Angebot sind, haben wir uns diese für ein Mittagessen ausgesucht und stellten dann fest, dass sie auch zum restrogusto gehört. Drei nebeneinander liegende Betriebe wurden vom italienischen Küchenchef Davide Caré gegründet: Retrogusto, APIZZA und dazwischen liegend das Butcher Chophouse.

Schaut man hinein in den zur Straße offenen Gastraum, sieht man einen kleinen Raum und im Hintergrund die Theke mit Pizzaofen.

Am Tisch saß schon eine grössere Gruppe, es gab aber noch ein paar kleine Tischbretter entlang der Wand. Als wir uns hinsetzen wollten, kam die nette Bedieung und führte uns in einen großen Nebenraum, der von der Straße aus gar nicht zu sehen war.

Hier hatten wir dann eine super leckere Neapolitan Pizza, von der Größe her perfekt für uns für ein Mittagessen. Etwas kleiner als die üblichen Restaurantversionen am Abend, aber üppig belegt. Ich hatte mich für Huhn und Pesto entschieden, Michael hatte Picante mit extra Jalapenos. Beide Pizzen schön heiß und knusprig mit viel Geschmack.

Dazu tranken wir zwei Flschen Balboa Bier und die Rechnung betrug am Ende 24,08 Dollar ohne Trinkgeld.


La Cueva del Pitufo

An einem anderen Mittag wollten wir unbedingt Fisch essen und die Kritiken des kleinen Restaurants La Cueva del Pitufo - die Höhle der Schlümpfe - waren sehr gut. Doch das kleine Restaurant auf der Hauptstraße war verlassen. Man war in ein größeres in einer Seitenstraße etwa 50 Meter schräg gegenüber umgezogen und hier war immer viel los.

Trotzdem bekamen wir mit Glück auch ohne Reservierung noch einen Platz im schon fast vollen Restaurant in einem Nebenraum. Es handelt sich um ein Peruanisches Restaurant und von Schlümpfen haben wir, außer im Logo, nichts gesehen. Hier ist der Link zur Facebook Seite.

Man sitzt hier laut Tripadvisor bei der Nummer 15 of 86 Restaurants in Boquete zur Zeit unseres Besuchs. Wir können die allgemeine Begeisterung für das Essen hier nicht so richtig verstehen. Beim von mir bestellten Cevice war der Fisch leider ziemlich zäh, das hatten wir schon an vielen anderen Plätzen besser bekommen. Der Krabbencocktail von Michael war dagegen die weitaus bessere Wahl, sehr lecker mit vielen Crevetten drin.

Dann hatten wir uns eine Causa zum Teilen bestellt. Causa ist ein traditionelles peruanisches Gericht, das sich durch seine Schichtung von Kartoffelpüree und verschiedenen Füllungen auszeichnet. Es ist kalt, erfrischend und gehört zu den Klassikern der peruanischen Küche.

Hier bekamen wir geschichteten, runden Kartoffelbrei mit ein paar Shrimps drauf für 17,90 Dollar. Das hatten wir für ein Hauptgericht gehalten, Michael hatte in seiner Vorspeise für 11,95 Dollar sicher doppelt so viele Shrimps drin. Na ja, wir waren satt und die Teller nett mit Blümchen angerichtet.

Einige der Damen im Service verdrehten sichtbar die Augen, wenn Gäste etwas extra haben wollten oder eine Frage hatten. Wir hatten aber wohl die netteste von allen erwischt. Die Rechnung betrug am Ende für 3 Gerichte mit zwei frischen Säften 54,41 Dollar ohne Trinkgeld.


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