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CERRO PUNTA

Der Ort Cerro Punta befindet sich auf einer einer Höhenlage von 2.000 Metern in der Provinz Chiriquí im Bezirk Boquete, direkt südlich der kontinentalen Wasserscheide. Es gibt hier einige Unterkünfte für Touristen, aber im Gegensatz zu Bouquete ist es noch ruhig hier und ziemlich unentdeckt vom Tourismus.

Als wir von der Mount Totumas Cloud Forest Lodge mit Allrad-Transfer zurück nach Volcán gefahren wurden, holten wir dort unseren Leihwagen wieder ab. Wir machten noch ein Foto von unserem Fahrer Martin, dann fuhrten wir zu dem Ort in unmittelbaren Nähe zum Nebelwald.

Die viel befahrene Straße führt gut 20 Kilometer in die Berge in Richtung Cerro Punta. Auf dem Weg gibt es auch eine Forellenzucht. Oben angekommen wollten wir zuerst einen kurzen Loop im Parque Internacional La Amistad laufen, dem ich eine eigene Seite gewidmet habe.

Cerro Punta ist eine Kleinstadt, die auf einer Höhe von etwa 2.000 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Durch diese Lage herrscht dort ein kühles, gemäßigtes Klima, das ideale Bedingungen für die Landwirtschaft bietet. Dank der fruchtbaren vulkanischen Böden und des günstigen Klimas werden hier rund 80% des in Panama konsumierten Gemüses angebaut. Zu den Hauptprodukten zählen Kartoffeln, Karotten, Salat und Erdbeeren.

Zudem gibt es zahlreiche Blumenfarmen, die das Landschaftsbild prägen. Auf den lokalen Märkten können Besucher frisches Obst, Gemüse und lokale Spezialitäten erwerben und die kulinarische Vielfalt der Region entdecken.

Die Berge rundum sind sehr steil und bis weit oben erstrecken sich Felder. An einigen Straßen im Ort wurde gerade gebaut, so dass wir Umwege durch den weitläufigen Ort fahren mussten. Die ganze Region ist ziemlich zersiedelt, überall Felder, Häuser und Gewächshäuser. Unberührte Landschaften sieht man hier nirgends.

Die Cerro Punta Pferdefarm ist bekannt für die Zucht von Rennpferden. Besucher können hier auch die Anlagen besichtigen und mehr über die Pferdezucht erfahren.

Der höchste Punkt Panamas mit 3.475 Metern und oberhalb von Cerro Punta ist der Vulkan Barú. Eine Wanderung zum Gipfel ermöglicht bei klarem Wetter einen Blick auf sowohl den Pazifik als auch die Karibik, doch oft ist er in den Wolken verschwunden.

Für Birder gibt es hier viel zu entdecken, in dieser Höhe leben viele Kolibris und es gibt auch einige private Gärten und lokale Lodges, die hier mit Zuckerwasser die kleinen Juwelen angfüttern.

Für botanisch Interessierte ist die Finca Drácula mit ihrem prächtigen Garten am Ende vom Ort sicher ein lohnendes Ziel, wir haben einen Besuch hier zeitlich keider nicht mehr geschafft.

Hier kann man auf einer geführten Tour eine der größten Orchideensammlungen in Mittelamerika mit über 2.500 Arten besuchen. Besucher können die Vielfalt und Schönheit dieser Pflanzen bewundern und auch die anderen Gärten sollen schön sein. Anfang Februar sahen wir überall noch Weihnachtsdeko an den Häusern.













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