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Da wir schräg gegenüber in der Villa Victoria gewohnt haben, wollten wir auch den Butterfly Haven besuchen. Auf Spanisch klingt das viel schöner: das Mariposario del Valle. Es befindet sich der Nähe des Stadtzentrums von El Valle in der Calle La Planta und ist somit leicht erreichbar. Hier können die Besucher eine beeindruckende Vielfalt an Schmetterlingen aus Panama hautnah erleben. Es ist eine geschützte Umgebung aus mehreren mit Netzen abgedeckten Glashäuseern - nur ohne Glas - die sich auf die Erhaltung und Erforschung der heimischen Schmetterlingsarten konzentriert.
Vor der Einrichtung gibt es auch Parkplätze und Toiletten. Man zahlt an der kleinen Kasse als Ausländer 7 Dollar Eintritt pro Person, dann kann man sich erst einmal einen 12 minütigen informativen Film ansehen, den es in vielen Sprachen gibt. Sogar auf Deutsch.
Panama beheimatet eine beeindruckende Vielfalt an Schmetterlingen mit über 1.500 bekannten Arten. Aufgrund des tropischen Klimas und der vielfältigen Ökosysteme - von Regenwäldern über Nebelwälder bis hin zu Küstengebieten - gibt es hier eine große Bandbreite an bunten und faszinierenden Mariposas.
Am besten kommt man am Morgen, wenn die Schmetterlinge am aktivsten sind. Je nach Interesse sollte man für den Besuch eine knappe Stunde Zeit einplanen, vor allem wenn man die flatterhaften Wesen fotografieren will. Das kann schon sehr anstrengend werden.
Hier leben viele Schmetterlingsarten, darunter sind einige der schönsten und seltensten Arten Panamas. So wie wie der leuchtend blaue Morpho-Schmetterling, der zu den größten Schmetterlingen der Welt gehört. Er hat leuchtend blaue Flügel mit metallischem Schimmer und diese Art sind die auffälligsten Bewohner hier. Wir sahen sie auch oft im Wald bei Gamboa vorbeitorkeln und konnten ihn sogar dort einmal mit ausgebreiteten Flügeln erwischen. Hier gab es jedoch so viele davon, dass sich irgendwann auch mal einer setzen musste. Viele Arten klappen dann aber sofort die Flügel zu, so dass es auch in Gefangenschaft schwierig ist, ein gutes Foto zu bekommen.
Nicht weniger beeindruckend sind die Caligo-Schmetterlinge oder Eulenfalter. Die riesigen Augenflecken auf ihren Flügeln sehen aus wie Eulenaugen und sollen Fressfeinde wie Vögel verwirren. Juno-Falter haben leuchtend orange Flügel mit schwarzen Markierungen. Ein sehr häufiger Schmetterling in Panama, der oft in der Nähe von Straßenrändern oder auf Lichtungen zu sehen ist.
Der Garten ist hier speziell gestaltet, um die natürlichen Lebensbedingungen der Schmetterlinge nachzubilden. Hier kann man sie dabei beobachten, wie sie Nektar trinken und sich paaren. Jede Art hat eigene Pflanzen, an denen sie ihre Eier ablegen. Angestellte sammeln diese dann nach Arten getrennt ein für die Aufzucht der nächsten Generation.
Im Gegensatz zu einigen anderen bereits besuchten Schmetterlingsgärten gibt es hier besonders viele Arten. Einige lassen sich auch mal auf den Besuchern nieder, anfassen ist natürlich streng verboten. Ausserdem muss man immer darauf achten, wo man hintritt. Denn die fragilen Tiere sitzen gerne auch mal auf den durch Bewässerung feuchten Fußboden.
In einem separaten Bereich werden die verschiedenen Stadien der Metamorphose gezeigt: Eier, Raupen, Puppen und frisch geschlüpfte Schmetterlinge. Das Butterfly Haven bietet Infotafeln und für Gruppen auch geführte Touren an. Am Ende der Tour bekommt man noch einige Larven gezeigt.
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