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VILLA VICTORIA

Unsere zweite Unterkunft in Panama hatten wir schon ein halbes Jahr zuvor über booking.com gebucht und sie wurde bestätigt. Nach einer chaotischen Anreise, die uns zwei Übernachtungen in Panama City kostete, machten wir uns dann nach Übernahme des Mietwagens im Flughafen Pacifico auf den Weg nach Valle de Anton. Dort waren wir 2019 eher durch Zufall für eine Nacht und wollten den Ort noch einmal intensiver erkunden.

Am Abend zuvor nahmen wir per WhatsApp Kontakt mit der Vermieterin vom gebuchten Ferienhaus auf, die sich nah am Zentrum und der Kirche in einer Seitenstrasse befindet. Doch die kannte uns gar nicht, wusste nichts von einer Buchung. Die Cabana war besetzt und außerdem würde sie nur üner AirBnB vermieten.

So kam es, dass wir uns am Abend zuvor in Panama City noch schnell eine Unterkunft in Valle suchten. Es war noch nicht zu sehr ausgebucht, so dass uns noch ein einige Unterkünfte zur Auswahl angeboten wurden. Unsere Unterkunft aus dem Jahr 2019, das Caracoral Hotel Boutique war richtig teuer geworden und wir wollten ja auch kein Hotel mit Frühstück, sondern lieber eine Ferienwohnung.

Wir entschieden uns für die hier vorgestellte Villa Victoria, ebenfalls fußläufig zur Hauptsrasse in einer Seitenstraße gelegen und von einem netten, kleinen Garten umgeben. Mehr Fotos dazu noch auf der Seite Gartenvögel.

Die Zufahrt durch das Eingangstor führt über einen Graben und ist recht schmal und rechtwinklig zur Straße. Hat man das Grundstück erreicht, erwartet einen ein eigener Parkplatz und man wird von der netten Gastgeberin begrüßt. Sie spricht leider nur Spanisch und wohnt im Haupthaus, vermietet wird hier seit Mai 2015. Bezahlt wird hier wie bei einigen anderen Unterkünften auch in bar.

Was wir bei der Buchung nicht ahnen konnten: im Jahr zuvor gab es heftigen Regen und einige Brücken, die im Ort über die kleine Bäche führen, wurden schwer beschädigt. Die meisten hat man inzwischen schon repariert. An der letzten Brücke an der Hauptstraße wurde aber noch gebaut und die Haupt-Verkehrsumleitung führte ausgerechnet durch die Straße vorbei an unserer Unterkunft.

Nachts war es weitgehend ruhig und wir haben gut geschlafen, aber wenn man sich tagsüber im Garten entspannen wollte, knatterten die kleinen Busse und LKWs vorbei und hinterließen stinkende Abgaswolken. Einfach Pech gehabt, normalerweise sind diese Stichstraßen total ruhig.




Lage

El Valle de Antón liegt etwa 2-3 Autostunden von Panama-Stadt entfernt. Es gibt regelmäßige Busverbindungen oder man kann auch gut mit dem Mietwagen hierher fahren. Die Zufahrt von Osten ist am einfachsten zu befahren mit etwas weniger Kurven und Steigungen. Die Villa Victoria liegt zentral im Ort in der Calle La Planta, schräg gegenüber vom Butterfly Haven, den wir natürlich auch besucht haben.

Von hier aus ist man schnell zu Fuß an der Hauptstraße mit ihren Geschäften, Supermärkten und Restaurants.

Das Klima ist das ganze Jahr über mild und angenehm, mit Temperaturen zwischen 18 und 28 Grad Celsius. Aufgrund der Lage im Krater ist die Umgebung sehr grün.



Zimmer

Es gibt zwei Unterkünfte auf dem Gelände. Einmal fast direkt an der Straße, dort steht eine recht kleine Cabaña mit einem Sitzplatz davor. Wir hatten die Ferienwohnung mit zwei Schlafzimmern, sie ist direkt am Haupthaus angebaut. Sieht so aus, als ob das früher die Kinderzimmer gewesen wären und dieser Teil im Haupthaus integriert war.

Dann wurde die Verbindungstür geschlossen und so wurde ein Wohnzimmer mit Sofa und Schrankwand und eine kleine provisorische Küchenecke geschaffen, dazu ein Duschbad und zwei Schlafzimmer. Das zweite Schlafzimmer haben wir als Ablage für die Koffer und Sachen genutzt, so hatten wir im anderen Raum mehr Platz.

Die Küche hat weder Herd noch Spüle, nur eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine mit Permanentfilter, dazu steht hier etwas Kaffepulver und Tee. Es gibt auch einen Kühlschrank mit extra Gefrierfach für Eis und eine Grundaustattung an Geschirr.

Schmutziges Geschirr wird in einem Sammelkörbchen aus Plastik einfach rausgestellt und dann vom Personal oder der Hausherrin nebenan gespült. Da wir aber meistens essen gegangen sind haben wir hier außer Kaffee nichts gekocht. Ein Frühstück wäre gegen Aufpreis von 8:00 bis 10:00 Uhr laut Webseite erhältlich, wurde uns aber nicht angeboten.

Im Garten steht ein Tisch mit einem Sonnenschirm und zwei bequemen Stühlen direkt vor der Ferienwohnung. Eine überdachte Terrasse mit zwei Hängematten gehört im wesentichen zu dem kleinen Cottage im Garten. Da wir aber gerne in Hängematten liegen, mussten wir schauen, wann dessen Mieter nicht da sind und konnten sie dann ebenfalls nutzen. Auch wenn wir da näher an den der Straße waren.



Essen

Am Abend sind wir immer im Ort essen gegangen. Die Auswahl an Restaurants ist hier überschaubar und nicht alle sprachen uns an. So sind wir am ersten Abend in die falsche Richtung gelaufen, dort gab es nur zwei Italiener. Da wir Hunger hatten und keine Lust noch einmal zurück zu laufen, landeten wir im Restaurant "La Divina Commedia", um dort eine Pizza zu essen.

Im schön eingedeckten Restaurant ließen wir uns nieder, bekamen dort aber nur eine Speisekarte ohne Pizza. Also Wechsel unter das Schattendach nach draußen in den Garten, wo es noch sehr viele Tische gab. Dort war es etwas rustikaler, aber ebenfalls mit Tischdecken, dafür bekamen wir hier aber Pizza. Rundum flackterte ständig noch die komplette Weihnachtsbeleuchtung.

Wir bestellten eine Pizza Athena mit Schafkäse und eine Milano mit Hack und extra Jalapenos. Beide waren lecker, dazu tranken wir ein Glas Cabernet Sauvignon. Der wurde mit viel Zinnober am Tisch geöffnet und ziemlich knapp eingeschenkt und war nicht besonders lecker. Am Ende bezahlten wir insgesamt 40 Dollar.

Am nächsten Abend gingen wir recht früh ins Restaurant "La Ranita Gourmet", dort bekommt man später kaum noch einen Platz. Das Essen war hier wirklich sehr gut, wir hatten beide ein hervorragendes Filet Mignon mit Beilagen auf Wunsch, Pommes für Michael und Kartoffelpürree für mich. Dazu tranken wir jeweils ein Glas Malbec. Der war sehr lecker und wurde großzügiger eingeschenkt als der Wein am Abend zuvor. Die Rechnung betrug ohne Trinkgeld dann 46 Dollar.

Für Frühstück oder einen Snack zum Mittagessen können wir das "Heavens Café" empfehlen. Die Milchshakes sind auch sehr lecker hier, etwas spezielles sind die pikanten Crepes, belegt wie eine Pizza. Leider hatte es auch einfach mal zu, wenn eigentlich geöffnet sein sollte. So gingen wir zum Nachbarn "El Meson Pintao" essen, dort hat es uns aber nicht sehr gut geschmeckt - keine Empfehlung.

Am letzten Abend waren wir dann noch einmal im "La Ranita Gourmet", weil hier das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. Diesmal bestellten wir einen Humus zum Teilen als Vorspeise. Dann Boef Stroganoff mit Reis und Pommes und ein Rinderfilet mit Kartoffelbrei. Fisch würden wir in den kommenden Wochen noch genug bekommen, hier hatten wir die Möglichkeit hervorragendes Fleisch zu bekommen. Dazu bestellten wir wieder den Malbec und da wir etwas länger auf das Hauptgericht warten mussten bekamen sogar ein zweites Glas auf Haus. Wieder war alles top im Geschmack und hat insgesamt 46 Dollar gekostet.





Fazit

Appartement in zentraler Lage im Ort, ziemlich kurzfristig gebucht.

Im Januar 2025 waren wir für 3 Nächte hier.

Hier ist die Webseite der Villa Victoria.

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