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Bei unserem Aufenthalt in der Villa Victoria im Ort Valle de Anton sahen wir in den ersten Tagen in Panama schon eine Menge schöner und bunter Vögel. Das hier im Ort herrschende Mikroklima mit Nebelwald in den Bergen rundum erschuf eine einzigartige Flora und Fauna, über 350 Arten wurden hier registriert. Wir mussten nur aus der Ferienwohnung in den Garten treten und konnten dort mit etwas Geduld schon einige Arten beobachten und fotografieren. Am Morgen zwischen 6:00 und 9:00 Uhr waren die meisten aktiv.
Gärten sind attraktiv, weil hier auch viele Pflanzen blühen die in den umliegenden Wäldern nicht vorklommen. Diverse Ingwergewächse und Helconiarten blühten gerade, dazu kleine Orchideen und natürlich Hibiskus und Bougainvillea in allen Farben.
Die hauseigene Katze hatte wenig Interesse an den gefiederten Besuchern, an der Garage hing sogar ein Futterspender mit Zuckerwasser, der gerne von Kolibris besucht wurde. Direkt daneben gab es Früchte auf einer hölzernen Plattform, auch hier kamen immer gerne diverse Arten zum Fressen, die sich auf den Büschen vom Nachbargrundstück niederließen.
Der Garten war nicht besonders groß, aber vielfältig. So entdeckte ich gleich am ersten Tag einen hübschen Hoffmannspecht, der auf einer schönen roten Blüte des Fackel-Ingwer sass. Leider kam am Folgetag der Gärtner, der fleissig seine Arbeit erledigte. Danach waren die roten Blüten dann leider verschwunden, doch der Specht kam auch in die Bäume und ließ sich noch einmal von mir fotografieren.
Sehr oft sieht man in den Gärten hier Scharlachbauchtangare und Bischofstangare, die auch Blautangare oder Blaugraue Tangare genannt werden. Auch ein gestreifter Saltator und Zuckervögel ließen sich blicken. Der Schwefelmaskentyrann ist ebenfalls ein häufiger Besucher, der Trauertyrann sitzt meist auf den Leitungen.
Der Binden-Ameisenwürger auf dem vorletzten Foto war besonders schwer zu fotografieren, weil es sich nur unter Blättern aufhält. Nur sein markanter Ruf hat mich auf ihn aufmerksam gemacht. Hoch am Himmel kreisen oft Geier und Greifvögel wie Schwarzbrusthabicht, Bussard oder Schopfkarakara.
Der hübsche blaue Türkisnaschvogel, auch Rotfußhonigsauger, und sein unscheinbarerers Weibchen wurde von einem blühenden Karminroten Zylinderputzer-Strauch im Nachbargarten angelockt. Als wir wenige Wochen später an dem Busch wieder vorbeikamen, waren alle Blüten weg und kein Vogel zu sehen.
Verschiedene kleine Papageien leben ebenfalls hier und wenn man etwas Glück hat, lassen sie sich weit oben in den höchsten Bäumen nieder und machen durch lautes Gekreisch auf sich aufmerksam. Wir sahen hier Tovisittiche, eine Art der Neuweltpapageien. Er kommt in zwei Unterarten in Mittel- und Südamerika vor.
Neben den zahlreichen Vögeln konnten wir hier auch einige schöne Schmetterlinge und ein paar Insekten entdecken.
Wenn die Bewohner der anderen kleinen Hütte im Garten nicht zu Hause waren, nutzen wir die Hängematten unter dem Sonnendach um dort ein wenig abzuhängen, denn zu uns gehörte nur ein Tisch mit Stühlen und Sonnenschirm. Da die Hütte sehr viel kleiner ist als unsere Ferienwohnung, waren die Gäste dort auf den Aufenthalt draussen angewiesen.
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