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NIGHT DRIVE

Im Mountain Zebra National Park haben wir uns 2018 nach langer Zeit mal wieder für einen Night Drive angemeldet. In einem kleineren Park ist der Andrang dafür auch nicht so gross wie zum Beispiel im Kruger National Park, daher konnten wir uns auch ziemlich spontan für den zweiten Abend an der Rezeption buchen. Zwei Stunden ist man dabei unterwegs, das haben wir dann beim zweiten Besuch 2025 noch einmal wiederholt.

Das Fahrzeug war rechts und links am Dach mit LED-Strahlern ausgestattet, das hatten wir bisher so noch nicht gesehen. Dabei wurde die Landschaft auf beiden Seiten der Fahrspur während der Fahrt ein Stück weit angeleuchtet. Zusätzlich schwenkte unser Fahrer bei Bedarf noch einen Suchscheinwerfer, um auch weiter entfernte Tiere und aufblitzende Augen zu entdecken.

Wir hatten vorab von unserer Löwensichtung am Morgen erzählt und natürlich war der Fahrer in der Region, wo wir sie zuletzt gesehen hatten, auf der Suche nach ihnen. Da ahnten wir noch nicht, dass wir alle vier am nächsten Morgen noch einmal finden sollten und sie ganz alleine für uns hatten. Mehr dazu auf der Seite Vier Löwen.

Unser Fahrer fuhr auch auf dem Gelände einer ehemaligen Farm herum, das an den Nationalpark grenzt. Dort verstanden wir dann, warum es hier so viele Eulen gibt: Überall stoben Hasen vor unserem Auto davon. Andere Jäger ließen sich leider nicht blicken, bis auf eine Schakalmutter mit Jungtieren.

Hier sollten es zuerst ein paar Antilopen, Gnus und Zebas sein, die im Dunkeln am Wegrand standen. Höhepunkt für uns war die Sichtung einer Schleiereule, die wir zum ersten Mal in Südafrika sahen. Ein wenig später sahen wir dann auch noch einen Uhu.

Die Wahrscheinlichkeit hier im Park auf einige eher seltene nachtaktive Tiere zu treffen ist recht hoch, leider blieb auch diesmal der Traum von einem Erdferkel unerfüllt. Für diese Sichtung haben 18 Besuche in Südafrika nicht gereicht, wir müssen also noch mal irgenwann nach Südafrika. Auch ein Ardwolf, den wir leider nur einmal tot am Straßenrand gesehen haben, und ein Pangolin standen 2018 noch auf der Wunschliste.

Wenigstens den Ardwolf haben wir dann beim Nightdrive im Frühling 2025 geschafft. Bei der Rundfahrt haben wir gleich drei Stück gesehen, aber Sehen und das gesehene Fotografieren können ist nicht dasselbe. Zu schnell wird der Scheinwerfer geschwenkt, zu schnell sind die Tiere wieder im Dunkeln verschwunden, zu schnell rumpelt der Wagen weiter. Immerhin 6 Stachelschweine liefen vor uns davon und zwei Eulen konnten wir auch entdecken. Dazu wieder Unmengen an Springhasen.

Leider sass auf unserem Fahrzeug diesmal ein unangenehmes Pärchen. Die Dame hatte einen riesigen Blitz auf ihrer Kamera und immer, wenn es etwas Interesstes zu sehen gab blitze sie volle Pulle in die Dunkelheit. Sehr unangenehm, wenn man da gerade hinguckte und geblendet wurde. Die eigene Kamera bekam die Belichtung bei diesem Wechsel von Hell und Dunkel auch nicht auf die Kette. Der Fahrer sagte nichts und bekam wohl danach von den bein ein extra Trinkgeld. Alle anderen waren weniger zufrieden.

Ein paar Bilder sind uns immerhin trotz tiefer Dunkelheit und wild hin- und her schwenkender Lampe gelungen.











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