| Weltreisen | Panama | Las Lajas | Site-Map | HOME |

DIE LAGUNE

Beim ersten Besuch in Las Lajas ist uns die Lagune gar nicht aufgefallen. Doch jetzt entdeckten wir bei der Anfahrt auf der Zufahrtsstraße, wenige Kilometer von der Panamericana entfernt und kurz vorm Strand neben der Straße eine große Wasserfläche und darauf viele Vögel.

Begeistert hielten wir an und machten die ersten Fotos, aber dieser Ort war auch nur einen kurzen Spaziergang vom Las Lajas Beach Ressort, direkt an der Playa Las Lajas, entfernt.

Über 200 Vogelarten können am Strand sowie in den nahegelegenen Feuchtgebieten und Mangroven beobachtet werden – alles nur wenige Gehminuten vom Resort entfernt. So waren wir in den kühlen Morgenstunden meist mit dem Fotoapperat unterwegs und auf Vogelsuche.

Die diversen Vogelarten vom Strandspaziergang habe ich auf der Seite Vögel und Sonnenuntergang zusammengefasst, dort sind die Besucher am Salzwasser zusammengefasst.

Hier an der Lagune gibt es ein Projekt zur Wiederherstellung von Mangroven, es basiert auf lokalen Initiativen und wurde 2017 mit Unterstützung des Umweltministeriums (MiAmbiente), der Behörde für aquatische Ressourcen Panamas (ARAP), Conservation International Panama und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (PNUD) gestartet. Zur Erhaltung von Feuchtgebieten für die Natur und die Menschen im Golf von Chiriquí.

Auf einem Schild wird für die Unterstützung von Dr. Guillermo Carrera, der Schule El María, den Gemeinden der Distrikte San Félix, San Lorenzo und Remedios, dem Gemeinderat von Santa Lucía, den Schülern des Kollegs von Las Lajas und dem Programm "Verteidiger der Mangroven" gedankt. Das Projektgebiet ist eingezäunt und 75,35 ha groß, das entspricht 753.500 Quadratmetern.

Im Hinterland gibt es Viehweiden direkt hinter dem Hotel mit freundlichen Kühen, die leider alle eingezäunt sind. So kommt man zu Fuß nicht sehr weit und kann die gefiederten Freunde nur mit Teleobjektiv erwischen, wenn sie nah genug sind. Große, alte Bäume bieten Schutz, hier lassen sich viele Vögel wie Spechte und Papageien beobachten. Ab und zu sahen wir, wie sich die Einheimischen hier bewegen: mit einem Pferd kann man gut querfeldein reiten.

Auf der Wasserfläche der Lagune im Inland waren viele Reiher unterwegs, wir sahen Kuhreiher, Krabbenreiher und Dreifarbenreiher am Ufer. Im Wasser staksten Löffler, Waldstörche und Stilte.

Eine große Gruppe Rotschnabel-Pfeifgänse (Dendrocygna autumnalis) sass hier bei unserem ersten Besuch. Diese Art ist in beiden Amerikas beheimatet, Rotschnabel-Pfeifgänse sind Bewohner nahrungsreicher Flachgewässer. Sie finden sich dabei sowohl in Sumpfgebieten als auch an Flussniederungen, sie bewohnen bewaldete Regionen und solche Staugewässern in landwirtschaftlich genutzten Flächen wie hier in Las Lajas. Am nächsten Tag war die Gruppe verschwunden.

Oben auf einem Zaunpfahl sonnte sich ein Spiny-tailed Iguanas (Ctenosaura hemilopha), ein Stachelschwanz Leguan. Vorbeifahrende Autos machten ihm wenig aus, aber da wir zu Fuß unterwegs waren wurde er misstrauisch und war bei Annäherung schnell verwunden. Das galt für so ziemlich jedes Tier, wie gut, wenn man püber eine lange Brennweite verfügt und die meisten Fotos aus der Distanz machen kann.















Google Map zum Thema

| Weltreisen | Panama | Las Lajas | HOME |

| Datenschutz | Impressum |