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| Im Sand |
Die Playa Las Lajas liegt nur wenige Kilometer von der Panamericana entfernt und ist somit leicht über eine gut zu befahrende Straße mit dem Auto erreichbar. Die Nähe zur kleinen Stadt Las Lajas ermöglicht zudem den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten, im Ort gibt es auch einige Restaurants und eine Eisdiele, die aber immer gerade geschlossen war, wenn wir vorbei kamen.
Der malerische Strand liegt an der Pazifikküste Panamas, in der Provinz Chiriquí, etwa 75 Meilen westlich von David, der Hauptstadt der Provinz. Mit einer Länge von über 13 Meilen zählt er zu den längsten und unberührtesten Stränden des Landes und zieht Strandliebhaber, Surfer und Naturliebhaber gleichermaßen an. Bilder von unserem ersten Besuch im April 2019 findet Ihr auf der Seite Am Strand von Las Lajas.
Wie wir festellen konnten, hat sich hier am Strand in den letzten Jahren nur wenig verändert. Nur Richtung Zufahrtstraße, wenn man ankommt auf der linken Seite, ist es ein wenig voller geworden, weil dort einige neue Häuser entstanden sind. Darunter auch kleine B&Bs, Freienhäuser und einige Expats haben sich hier ebenfalls niedergelassen. Rund um unser Hotel Las Lajas Beach Resort war es immer noch ruhig und je nach Tageszeit waren nur wenige Menschen am Strand. Ganz am anderen Ende liegen noch ein paar bei Panamaern beliebte Ferienresorts wie das Show Pony Beach Resort, bis dahin sind wir aber gar nicht vorgedrungen.
Der Strand besticht durch seinen etwas dunkleren Sand und das kristallklare Wasser mit moderaten Wellen, in denen man wunderbar schwimmen kann. Das Wasser hat Badewannentemperatur und am Boden ist hier nur Sand, keine stacheligen Tiere oder Steine. So steht dem Badevergnügen nichts im Weg, die Wassertiefe steigt nur ganz langsam an.
Der lange Strand ist zudem gesäumt von Palmen und üppiger Vegetation, so bietet er eine idyllische Kulisse für Erholungssuchende. Die Häuser und Hotels sind teilweise kaum zu erkennen, wenn man in der Brandung steht. Am Himmel schweben braune Pelikane und Fregattvögel vorbei. Mehr dazu auf der Seite Vögel und Sonneuntergang.
Das tropische Klima am Strand sorgt das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen, wobei die Trockenzeit von Dezember bis April als beste Reisezeit für die Region gilt. Wir fanden es teilweise sehr heiß und schwül, haben Strandspaziergänge auf den Abend oder den frühen Morgen gelegt und uns um die Mittagszeit zum Lesen und Entspannen in die Hängematte im Hotel Las Lajas Beach Resort zurück gezogen.
Vom Resort aus sind zahlreiche vorgelagerte Inseln zu sehen. Dort findet man weiße Sandstrände, schwarze Felsen, kristallklares Wasser und tropische Fische, dieser Mix macht den Golf von Chiriquí zu einem idealen Ziel für Schnorchel-, Angel- und Sonnenliebhaber. Tagestouren kann man sich aber besser von Boca Chica aus organisieren.
Dank seines warmen Wassers und des natürlichen Schutzes der Bucht ist der Golf von Chiriquí ein beliebtes Geburtsgebiet für Buckelwale, leider ist die beste Zeit für Walbeobachtungen die Regenzeit von Juli bis September. Verschiedene Meeresschildkrötenarten nutzen die Strände von Las Lajas zur Eiablage. Zu den häufigsten Arten gehören die Pazifische Bastardschildkröte und die Grüne Meeresschildkröte. Allerdings liegt auch hier die Hauptnistzeit zwischen September und Dezember.
Auf dieser Seite zeige ich Euch ein paar neue Bilder von diverse Strandspaziergängen an der Playa Las Lajas.
Der Sand unter den Füßen am Strand von Las Lajas wimmelt von Leben. Augenfällig laufen einige Krebse herum, die sich bei Annäherung schnell im Sand eingraben. Die Aktivität verschiebt sich immer mit der Wasserkante, manche Tiere mögen es feucht und graben sich sowohl bei Trockenheit als hohem Wasserstand ein, andere bleiben an der Wasserkante in der Brandung, wieder andere kommen heraus, sobald es trockener wird. Je nach Ebbe und Flut ist immer irgendwo etwas los.
Felsige Bereiche gibt es hier nicht, daher sieht man auch kaum Einsiedlerkrebse. Dafür aber hübsche, rote Krabben überall. Ocypode gaudichaudii, auch als bemalte Geisterkrabbe oder Karrenfahrerkrabbe bekannt, ist eine Krabbenart, die an pazifischen Stränden von El Salvador bis Chile sowie auf den Galápagos-Inseln vorkommt. Es handelt sich um tagaktive Krebstiere, die auf der Rückseite ihres Panzers eine rot-orange Färbung mit sandfarbenen Punkten aufweisen.
Die Geister- oder Rennkrabbe hat eine weiße, hellgraue Färbung und lange Beine, mit denen sie sich schnell fortbewegen kann. Aufgrund der hellen Färbung ist sie in ihrem Lebensraum, dem feinen Sandstrand, sehr gut getarnt.
Im Wasser konnten wir große Blaukrabben oder Blaue Schwimmkrabben sehen, sie gehört zur Gattung Callinectes in der Familie der Schwimmkrabben, fast zwei Hände groß. Schön waren auch die Muster, die versteckt lebende Tiere auf dem Strand hinterlassen, meist im nassen Sand bei Ebbe. Und an der Wasserkante fotografierte ich Meerringelwürmer und diverse Muscheln und Schnecken.
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