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KULINARISCHES 2025

Der hübsche Ort Prince Albert zog uns auch im Jahr 2025 noch einmal in seinen Bann, es bleibt wohl einer unserer Lieblingsorte im Land. Diesmal bleiben wir sogar 5 Nächte, wieder bei Marina und Hans im schönen Vergeet-My-Niet.

In den kleinen Geschäften und sogar im örtlichen Spar an der Hauptstraße haben wir wieder die leckeren regionalen Produkte eingekauft, auf die wir uns schon gefreut hatten.

Besonders versessen waren wir auf die leckeren Milchprodukte der Gay’s Guernsey Dairy. Der Kirsch-Trinkjoghurt ist immer noch unschlagbar und wir haben einen Vorrat von 6 Flaschen mitgenommen, der bei guter Kühlung über 3 Wochen gehalten hat. Im Farmshop kann man auch die verschiedenen leckeren Käsesorten kaufen und gutes Brot gibt es hier auch. Der neue Bäcker namens Hendry's Bakery an der Hauptstraße hatte nie welches vorrätig, wenn wir danach gefragt haben.

Einen Ausflug zur Weltevrede Fig Farm ins schöne Weltewerde Valley haben wir natürlich auch gemacht, auch wenn wir dieses Mal nicht hier gewohnt haben. Dafür waren wir mit Ute und Peer, die wir in diesem Urlaub kennegelernt hatten, zusammen zum Lunch im wunderbaren Farmshop mit Café.

Das Lazy Lizard auf der Hauptstrasse ist immer noch ein guter Ort für einen Einkauf oder eine kleine Mahlzeit auf der Veranda. Dieses Mal haben wir uns eine ganze Melktart gekauft, die unschlagbar lecker war.

Nun folgen ein paar der von uns besuchten Restaurants 2025. Das bereits auf Kulinarisches 2024 beschriebene Yellow House haben wir auch in diesem Jahr besucht. Die leckere Pizza und das Erlebnis waren analog zum letzten Besuch.

Bilder vom Besuch im sehr empfehlenswerten kleinen Karoo Souk findet Ihr auf der Seite Koppie Trail.





Karoo Kombuis

Da wir 2025 fünf Nächte vor Ort waren, haben wir auch mal im im Cottage von Vergeet-My-Niet eine Kleinigkeit selbst gekocht oder Reste verzehrt. Diesmal haben wir aber auch Restaurants geschafft, die wir uns schon beim letzten Mal vorgenommen hatten.

So waren wir mit Ute und Peer an einem Abend in der Karoo Kombuis angemeldet. Ein charmantes, gemütliches Restaurant unweit der Hauptstraße mit einer kleinen Auswahl, aber außergewöhnlich leckeren Speisen.

Wir wurden herzlich und ein wenig exzentrisch von dem charmanten Gastgeberpaar Theunis und Michael begrüsst. Die beiden wohnen direkt nebenan und führen das Restaurant seit 27 Jahren, ohne Alkohol-Lizenz. Das bedeutet "bring your own", seinen Wein oder Bier sollte man selbst mitbringen.

Zur Auswahl stehen hier zwei Vorspeisen, drei Hauptgerichte und zwei Desserts und diese Speisekarte mit erstklassiger Hausmannskost ist seit 27 Jahren unverändert.

Eine Reservierung wird hier dringend empfohlen, da täglich nur so viel Essen zubereitet wird, wie reserviert ist. In dem alten Haus ist nicht viel Platz, hier gibt es nur ca. 6 Tische. Ausserdem ist nicht jeden Tag geöffnet, meist an den Wochenenden oder wenn sich genug Gäste anmelden. Wir wären gerne noch ein zweites Mal hierher gekommen, es kamen aber nicht genug Besucher zusammen und das Restaurant blieb geschlossen.

Der Besuch war ein rundum gelungenes Erlebnis, man sitzt wie in einem privaten Wohnzimmer und wird mit einem Drei-Gänge-Menü liebevoll umsorgt. An den Wänden eine krude Mischung aus Schuhen, Hüten und Masken.

Zuerst gab es eine leckere Gemüsesuppe, dann konnte man wählen: Lamm oder oder Chicken-pie oder Bobootie. Oder von jedem etwas. Das langsam geschmorte Karoo-Lamm mit Rosmarin und Minze in der Soße ist ein absolutes Muss, das hatte ich. Michael hatte sich den Chicken Pie ausgesucht, auch der Teller mit allen drei Varianten sah gut aus. Wer nicht satt wird, der kann nachbestellen.

Zum Nachtisch gab es Malva Pudding oder Lemon Pudding mit Eis oder Beides, Wir haben uns für Beides entschieden, die Kombi war sehr lecker.

Am Ende bezahlten wir für den Abend 610 Rand ohne Trinkgeld und hatten eine Flasche Muratie Blend Red mitgebracht, der genau so prima passte wie der Wein von Ute und Peer. Wir haben uns die beiden Flaschen geteilt.

Leider konnte ich kaum Bilder machen. Zum Einen weil wir zu viel gequatscht haben und es meist vergessen haben und weil es im Innren viel zu dunkel war.




The Rude Chef

Das The Rude Chef sah für uns von der Straße aus nicht so gemütlich aus, aber wenn man reingeht und im Vorgarten die Bänke ohne Rückenlehne passiert hat, dann gibt es dort eine gemütliche Terrasse und zwei Innenräume. Hier kann man auch lokale Spezialitäten aus der Region kaufen.

Hier findet man ein Bistro-Konzept mit hausgemachter Küche und mit regelmäßig wechselnder tagesaktueller Karte, bei dem man per Schild gesagt bekommt, dass der "Chef" Henriette nicht wirklich unhöflich ist. Und das war sie auch nicht, im Gegenteil, der Service hier war ausgesprochen nett.

Wir begannen mit der Vorspeise, da waren wir uns schnell einig: zwei Mal Venison Carpaccio, das war hervorragend. Dann bestellten wir uns die Lamb-Platter mit 3 Gerichten und Salat für 2 Personen. So bekommt man die Lammgerichte zusammen, die sonst einzeln auf der Karte stehen: Lammcurry, Karoo-Lammkeule und Mediteranes Lamm. Als Weinbegleitung hatten wir uns für eine Flasche Gabrielskloof Syrah entschieden, extrem Trocken und sehr gut.

Das war alles sehr sättigend, so passte zum Abschluss nur noch ein Dom Pedro mit Amarula. Bezahlt haben wir dann 1.010 Rand ohne Trinkgeld.





Natural Roots

Gegenüber der Bergkant Lodge und nicht weit entfernt vom Lazy Lizard hatte ein für uns neuer Shop mit Café aufgemacht: Local Roots. Wir kannten noch den alten Laden an der Ortseingangskurve, jetzt ist hier alles viel mehr fancy mit einem netten Ambiente. Man kann im Ladenlokal bunte Kleidung kaufen, Seifen und Cremes und diverse Lebensmittel von lokalen Herstellern. Die selbst hergestellten Kuchen und Quiches sind sehr lecker und günstig.

Hier waren wir direkt nach Ankunft im Ort, als wir vom Swartberg Pass kamen, erst mal einen Kaffee trinken. Michael bestellte sich Chicken Majo auf Chiabatta und Chips, ich habe mich für ein Stück Käsekuchen entschieden. Der war sehr lecker, dazu zwei Kaffee und man konnte draussen nett sitzen. Bezahlt haben wir dafür 250 Rand.

Leider war hier am Sonntag geschlossen, aber wir haben uns noch mal einen ganzen üppigen Quiche mit Spinat und Schafkäse für 85 Rand gekauft, den wir mit einem frischen Salat aus dem Garten von Hans im Vergeet-My-Niet gegessen haben.





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Prince Albert

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