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In dem schönen, historischen Ort Graaff-Reinet haben wir schon mehrmals übernachtet. Die Save Reinet Foundation war weiterhin aktiv, um die über 220 denkmalgeschützten Gebäude zu erhalten. Viele private Wohnhäuser wurden in den letzten Jahren liebevoll restauriert und als Boutique-Gästehäuser oder Ferienhäuser eröffnet.
Auch im Frühling 2025 waren wir auf der Suche nach einer neuen Unterkunft. Das Preisniveau ist hier recht niedrig, so dass man selbst große Häuser zu einem guten Preis bekommen kann. Auf Grund der Lage entschieden wir uns dann für das Killassy House, denn von hier aus kann man alles im Innenstadtbereich zu Fuß erreichen.
Leider haben wir nur zwei Nächte gebucht, hätten es hier aber auch gerne länger ausgehalten. Denn das historische Ambiente, die Inneneinrichtung und vor allem der private Innenhof haben uns sehr gut gefallen.
Das Gebäude ist etwa 110 Jahre alt. Die Einrichtung, die Lichtschalter, Beschläge und Möbel sind authentisch im Stil des ursprünglichen Hauses gehalten, wurden aber von den Besitzern mit modernen Elementen kombiniert. Man fährt durch ein eher nur dekoratives Gartentor auf den hauseigenen Parkplatz, von hier führt eine Tür direkt in die Küche. Das ist praktisch zum Ausladen. Der CheckIn erfolgte über einen Schlüsselkasten und die Besitzer waren jederzeit per WhatsApp erreichbar. Zum Haus gehört auch Personal, das am Morgen kommt, ein Gärtner und eine Hausangestellte. Sie arbeiten in der Garage und betraten das Haus erst, wenn man es verlassen hat.
Das Haus ist für bis zu 6 Personen ausgelegt und bietet eine großzügige, komfortable Atmosphäre. Für uns beide war es etwas groß, aber das haben wir auch genossen, vor allem der private und uneinsehbare Bereich im Hinterhof mit eigenem Pool. Ideal für die heißen Sommertage in der Karoo.
Ein schnelles WLAN, Klimaanlage, Heizung und ein Inverter mit Akku für die Backup-Stromversorgung bei eventuellen Stromausfällen sind hier selbstverständlich.
Keine Kinder unter 10 Jahren und das Mitbringen von Haustieren ist hier auch nicht erlaubt. Das gesamte Haus ist eine Nichtraucherunterkunft, was uns ebenfalls gut gefallen hat. Check-in zwischen 14:00 und 19:00 Uhr; Check-out bis 10:00 Uhr.







Die Adresse des Killassy House lautet 4 Milner Street, Graaff-Reinet, 6280. Das ist eine Einbahnstraße, die wenig befahren ist und trotzdem sehr zentral liegt. Es sind nur wenige Gehminuten zu Restaurants, lokalen Geschäften und Sehenswürdigkeiten wie Museen, Kirchen und Kunstgalerien. Auch der örtliche Supermarkt ist nur ein paar Schritte entfernt, eine Tankstelle befindet sich ebenfalls in der Nähe.
Das berühmte Valley of Desolation und das Wildbesichtigungsgebiet ist von hier aus nur ca. 14 km entfernt.





Wenn man das Haus durch den Vordereingang betritt steht man zuerst im Flur. Auf dem dortigen Spiegel fanden wir ein herzliches persönliches Willkommen, geschrieben mit einem Glasstift direkt auf die Fläche. Bild davon siehe oben.
Es gibt drei Schlafzimmer im Haus. Das grösste mit einem Kingsize-Bett befindet sich direkt vorne links neben dem Eingang, angrenzend das En-Suite-Bad mit Badewanne und Dusche. Hier gab es sogar Badesalz und Süssigkeiten. Auf der gegenüber liegenden Seite das Wohnzimmer mit gemütlicher Sofalandschaft, den Fernseher haben wir zuerst gar nicht gesehen. Er versteckt sich im Schrank mit einklappbaren Türen.
Im angrenzenden Esszimmer hätte man ein prächtiges Dinner für 6 Personen ausrichten können, der Kamin war gerade außer Betrieb. Aber den haben wir sowieso nicht gebraucht, es war warm genug.
Gegenüber befindet sich die gut ausgestattete Küche im Landhausstil, die auch einen eigenen Eingang zum Parkplatz hin hat. Es gibt einen Ofen, einen großen Kühlschrank, eine Mikrowelle. Hier hängen auch alle Schlüssel für die verschiedenen Türen.
Ein zweites Schlafzimmer mit Doppelbett befindet sich ebenfalls im Haus am Gang zum Hintereingang, direkt gegenüber das zweite Badezimmer. Geht man daran vorbei, steht man im Hof. Hier findet man den Pool, einen riesigen Grill mit Esstisch davor und ein Nebengebäude.
Dieses haben wir uns natürlich auch mal angesehen, aber nicht genutzt. Hier befinden sich unten Wäscherei und Raum für das Personal im Erdgeschoss in der ehemaligen Garage, nur über die Zufahrt zugänglich. In der ersten Etage in einem Loft, über eine Aussentreppe erreichbar findet man ein ein drittes Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten und treppab ein kleines En-Suite-Bad mit Dusche, von dem aus man direkt den Pool erreicht. Perfekt für die Unterbringung von grösseren Kindern.
Hier habe ich mal dran gedacht, ein Video kurz nach der Ankunft zu machen. Unten ist es zu sehen, da kann man gut das Ambiente dieser wunderschönen Unterkunft sehen.








Da alles direkt um die Ecke lag und fußläufig zu erreichen war, haben wir hier nicht gekocht, sondern nur am Pool gefrühstückt. Auch wenn alles mehrfach vorhanden ist, wie der Inhalt des Glasschranks unten zeigt.
Da wir am Mittag im Willowmore Padstall Kapoed schon gegessen hatten, haben wir am ersten Abend das Haus genossen und nur Brot mit Käse und Oliven im Esszimmer verspeist. Draussen war es in der Nacht etwas frisch und windig. Dazu tranken wir einen Raka Quinary, der hat wie immer sehr sehr gut geschmeckt.
Am zweiten Tag waren wir dann um die Ecke bei Maria's Coffee Roastery and Cafe etwas später frühstücken, ein relativ neuer Anlaufpunkt für Kaffeeliebhaber. Es ist nicht nur ein Café, sondern eine eigene Rösterei, in der man den Prozess direkt miterleben kann. Die Atmosphäre im Innenhof ist großartig.
Statt pochierte Eier Benedict mit Lachs auf Rösti wie bestellt brachte die Kellnerin uns leider Rührei mit Lachs auf Croissant. Wir haben es dann trotzdem gegessen, war auch lecker. Dazu tranken wir guten Cappuchino, einen Beetroot-Ginger Saft und ein Glas Kaffee-Milchshake.
Am Abend waren wir dann nebenan mit Ute und Peer im Hello You verbredet. Dort bekamen wir einen Tisch im Innenraum und bestellten erst einmal eine Flasche Wasser. Für eine Vorspeise hatten wir an diesem Abend nicht genug Hunger, daher gleich die Hauptspeisen. Michael bestellte sich Springbock-Rump mit Gemüse, Rösti und Mash. Ich hatte geschmorten Lammhals mit Gemüse und runde Mini Kroketten, die hier als Gnocci verkauft wurden und Mash.
Dazu tranken wir eine Flasche sehr guten First Sighting Syrah, die Rechnung betrug am Ende ohne Trinkgeld 835 Rand.








Ein tolles Haus mit sehr viel Platz und eigenem Pool im Zentrum, besser kann man hier kaum wohnen.
Hier ist ein Link zum Kilassy House.




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