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Bunte Besucher

An der Terrasse der Bellbird Lodge hängen diverse Feeder, die mit Zuckerwasser gefüllt sind. Diese künstliche Nektarquelle ergänzt das natürliche Angebot an Blütennektar und lockt viele Kolibris an, die ihr auf einer eigenen Seite sehen könnt.

Hier möchte ich Euch ein paar Fotos von weiteren, bunten Besuchern direkt an der Lodge zeigen. Sie ghehen nicht an das Zuckerwasser der Kolibris, freuen sich aber über Früchte, die hier mehrmals täglich auf Holzbrettern und an Ästen ausgelegt werden. Bananen, Papaya, Ananas, je nach Jahreszeit

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch des Rotkopfbartvogels (Eubucco bourcierii) – Red-headed Barbet - den wir hier zum ersten Mal gesehen haben. Die Männchen haben eine leuchtend rote Kopf- und Brustpartie, die Weibchen sind grünlich. Er war etwas scheu, kam aber gerne ab un zu zu den Früchten.

Auch Tangaren sind farbenfrohe, fruchtfressende Vögel, die sich gut mit Früchten anlocken lassen. Die sind hier Orange, Gelb oder Blau-Grau und lassen sich sehr gut fotografieren. Die ikonischsten Vögel, die solche Futterstellen mit Früchten manchmal besuchen sind Tukane & Tukantrogone, doch hier haben sie sich leider nicht blicken lassen, jedenfalls nicht wenn wir gerade anwesend waren.

Auch Honigsauger wie Grünlich-Olivtyrann (Chlorophanes spiza) oder Green Honeycreeper und einige Tangarenverwandte nutzen Futterstellen regelmäßig.

Nicht sehen, aber regelmäßig hören kann man von der Terrasse aus die Bellbirds der Umgebung, davon gab es im Februar viele. Der Name "Bellbird" kommt von dem markanten, sehr lauten und klirrenden Ruf des Männchens, der an das Läuten einer Glocke erinnert. Dieser Ruf ist vor allem während der Fortpflanzungszeit zu hören und dient dazu, Weibchen anzulocken und das Territorium zu verteidigen. Die Lodge ist nach diesem Vogel benannt und er ziert auch das Logo für die Kaffeefarm.

Solche Vögel leben tief im Wald und lassen sich nicht mit Futter in Menschennähe locken. Der Quetzal ist ein anderer legendärer Vogel, der besonders in der Mythologie der Maya und Azteken eine zentrale Rolle spielt und als Symbol für Freiheit und Schönheit gilt. Er ist vor allem durch sein farbenfrohes Gefieder bekannt und gilt als einer der schönsten Vögel der Welt.

Wir haben auf einer Wanderung auf dem Roble Trail gleich 4 Stück gesehen und ein Weibchen am Cascade Trail. Andere Besucher hatten mehr Glück und da sassen sie sogar in der Sonne, auf jeden Fall ist diese Region perfekt für solche seltenen Sichtungen geeignet.

Hier erst einmal eine kleine Auswahl an bunten Besuchern, die wir hier beim Aufenthalt 2025 gesehen haben.








Malachit-Stachelleguan

Wenn man die Terrasse der Bellbird Lodge betritt, kann man nicht nur bunte gefiederte Besucher sehen. Man sollte den Blick auch auf den Boden werfen, denn auf den Holzplanken lassen sich ab und zu auch grüne Echsen sehen.

Der Malachit-Stachelleguan (Sceloporus malachiticus), auch Malachitgrüner Stachelleguan genannt, ist ein Leguanartiger aus der Familie Phrynosomatidae und gehört innerhalb seiner Gattung zu den am weitesten verbreiteten Vertretern.

Er ist vor allem in Mittelamerika verbreitet und zeichnet sich durch seine schuppige, oft grünlich schimmernde Haut aus. Die Art bewohnt überwiegend Kiefern- und Nebelwälder in Höhenlagen zwischen 1.200 und 3.500 Metern und erreicht eine Länge vonvon etwa 10–15 cm, ohne den Schwanz mitzurechnen.

Männchen haben oft eine auffälligere Färbung mit grünen, blauen oder bronzefarbenen Schuppen, während Weibchen eher unauffälliger sind. Besonders charakteristisch ist die metallisch-grüne bis türkisfarbene Schattierung, die an Malachit erinnert – daher der Name.

Der Malachit-Stachelleguan ist tagaktiv und verbringt viel Zeit mit Sonnenbaden, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Daher kann man ihn auch gut beabachten. Er ist territorial und verteidigt sein Revier gegen andere Männchen, oft mit Kopfnicken und Push-up-Bewegungen.

Wir sahen auch ein trächtiges Weibchen. Es gebärt lebende Jungtiere – 5 bis 15 Kleine, die direkt selbstständig sind.









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