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PUMA UND CASCADES TRAIL

Das Gebiet Mount Totums verfügt über ein Netz von gut markierten Wanderwegen, die durch verschiedene Lebensräume und Landschaften führen. Mit einer Gesamtlänge von über 30 Kilometern, verlaufen kann man sich hier kaum, denn sie sind gut markiert.

Unter den vielen Rundwegen die man im Mount Totumas Cloud Forest machen kann, gibt es auch einige die miteinander verbunden sind. So kann man bei einem längeren Aufenthalt immer wieder neue Wege und Kombinationen laufen. So waren wir unter anderem auf dem Big Tree Loop und weiter zum La Amistad Nationalpark unterwegs.

Der Roble Trail war zu dieser Jahreszeit unser Lieblingstrail, hier haben wir dann auch endlich Quetzale gesehen.

Der Puma Trail ist zum Beispiel mit dem Big Tree Loop verbunden und er führt durch primären und sekundären Nebelwald. Hier hat man gute Chancen Brüllaffen zu sehen. Wir haben zwar eine Gruppe ganz in der Nähe gehört, aber leider dieses Mal nicht gesehen. Ist halt kein Zoo und man braucht eine Portion Glück und sehr gute Augen für solche Sichtungen.

Der Puma Trail ist etwa 2,9 Kilometer lang und dieser Wanderweg wird als leicht eingestuft. Wir fanden ihn zienlich anstrengend, denn neben den üblichen Steigungen führt er zur Hälfte unterhalb der Bellbird Lodge im Wald am steilen Hang entlang und ist dort sehr schmal und nach einer Seite abschüssig. Festes Schuhwerk ist hier wie überall sonst auch Pflicht.

Ich persönlich finde es sehr mühsam, wenn die Füße immer auf einer abschüssigen Schräge wandern müssen - daher war dieser Loop gar nichts für mich und wir sind ihn in den 6 Tagen vor Ort auch nur einmal gegangen und haben hier kaum etwas gesehen.

Schön ist es allerdings, dass man von diesem Weg aus mal die Bellbird Lodge von unten sehen kann. Ein paar Schritte bergab sollte man ihm auf jeden Fall mal folgen.








Wasserfälle

An einem Tag beschlossen wir, nach einem leichten Mittagessen, den Cascade Trail zu laufen. Er führt immer bergab am Bach entlang und es gibt zwischendurch einige kleine Wasserfälle mit Aussichtsplattformen zu besichtigen. Auf halber Höhe gibt es eine Abzweigung zurück in Richtung Puma Trail und durch Kaffeepflanzungen direkt zur Lodge, wie sind die lange Strecke weiter bergab bis zum Rio Colorado und fast nach Los Pozos gelaufen. Unten angekommen, muss man dann natürlich auch die Höhenmeter bergauf, da haben wir uns für die Zufahrstraße entschieden.

Der Cascade Trail führt durch die vielfältige Flora und Fauna des Nebelwaldes. Dieser Trail ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit. Mit Glück sieht man Vögel und Schmetterlinge, vor allem Glasflügel-Schmetterlinge konnten wir hier beobachten.

Am 4. November 2020 ereignete sich weiter oben am Hang unterhalb vom Weidegebiet ein schwerer Erdrutsch, der erhebliche Schäden verursachte. Dieser Erdrutsch zerstörte Straßen, Infrastruktur und riss zwei Mitarbeiterhäuser mit sich. Tragischerweise kamen dabei Melquaides Rodriguez (21) und seine Freundin Ana Escalante (17) ums Leben.

Auch der Cascade Trail wurde durch diesen Erdrutsch stark in Mitleidenschaft gezogen. Vor dem Unglück war der Weg dicht bewachsen und bot ein üppiges Naturerlebnis. Auf der Cascade Trail Seite von 2019 sind noch die alten Anlagen zu sehen, sogar einen grünen Tukanet sahen wir damals hier.

Nach dem Erdrutsch präsentierte sich der Trail dann erst mal kahl und roh, was die Gewalt des Ereignisses verdeutlicht. Trotz dieser Zerstörungen hat die Natur in den letzten Jahren begonnen, sich zu erholen, und der Cascade Trail bietet weiterhin einzigartige Einblicke in die Dynamik des Nebelwaldes. Es gibt jetzt mehr Lichtungen und wir sahen hier in einem Baum unseren ersten Quetzal, leider im Schatten und nur ein Weibchen - aber immerhin.

Weiter unten im Tal kommt man dann zum Rio Colorado, an Kaffeeplantagen vorbei und zur Zufahrtstrße, der man dann ziemich steil wieder bergauf folgen muss. Teilweise ist sie mit zwei Fahrspuren betoniert, da fällt auch das Gehen bergauf leichter.

Mit einigen schönen Ausblicken und vorbei an alten Bäumen erreicht man dann wieder das Coffee House und die Bellbird Lodge.










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