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WANDERWEGE KROMRIVIER

Wenn man im Kromrivier Cederberg Park übernachtet, hat man viele Möglichkeiten zum Wandern. Für viele Wanderungen sind Permits erforderlich, um die Anzahl der Personen zu begrenzen und um zu wissen, wo jemand zu suchen ist, wenn er nicht zurückkommt.

Lange Zeit konnte man hier sowie auf benachbarten Farmen wie der Mount Ceder Lodge auch die Eintrittskarten für die Stadsaal Cave und Stadsaal Rock Art oder für die nahe gelegenen Felslandschaften von Truitjieskraal erwerben.

Bei unserem Aufenthalt war das noch möglich, aber Bekannte teilten uns mit, dass dies seit Ende 2025 offenbar nur noch online geht und die ehemals selbst zu bedienenden Tore inzwischen besetzt sind. Man sollte nicht vergessen, die Buchungsbestätigung herunterzuladen, da es am Tor keinen Mobilfunkempfang gibt.

Die verschiedenen Wege im Gebiet des Kromrivier können Hausgäste kostenlos nutzen, Besucher erwerben ihr Permit an der Rezeption.

Die Landschaft im Kromrivier Park ist spektakulär. Orangefarbene Sandsteinmassive, tiefe Schluchten, Wasserläufe und typischer Fynbos prägen das Bild. Das Gebiet ist Teil des Fynbos-Bioms mit hoher Artenvielfalt; kleinere Säugetiere, Reptilien, Amphibien und spezialisierte Vogelarten sind hier anzutreffen. Zudem bildet es ein wichtiges Bindeglied im Cederberg-Biodiversitätskorridor.

Auch im Camp kann man mit etwas Glück Tiere und vor allem viele Vogelarten beobachten. Der Disa Pool Hike ist der beliebteste Trail; für ihn benötigt man etwa 3–4 Stunden hin und zurück. Es gibt einen Parkplatz, der über eine Gravel Road erreichbar ist und am Anfang des Trails liegt.

Der Weg führt zu einem Wasserfall und natürlichen Schwimmbecken und ist besonders im heißen Sommer ein lohnendes Ziel. Die Landschaft ist vor allem während der Blütezeit der Disa-Blumen attraktiv. Die Hauptblütezeit liegt in der Regel im Februar, häufig in der zweiten Monatshälfte. Erste Blüten erscheinen oft bereits Ende Dezember oder im Januar.

Für den Kromrivier Cave Hike benötigt man etwa zwei Stunden hin und zurück. Es handelt sich um einen kurzen, landschaftlich reizvollen Pfad zu einer Fels- bzw. Höhlenformation im Flusstal.









Spaziergang

Wir haben den Fehler gemacht, direkt von unserem Chalet aus zur Wanderung zu starten, ohne zu wissen, dass man für den Disa Hike noch einige Kilometer mit dem Auto bis zum Parkplatz fahren kann. Der Parkplatz heisst nämlich auch Winterbach, genau wie unser Cottage. Ziemlich ungeschickt – so mussten wir die lange Strecke ohne Schatten zurücklegen. Am Wegrand liegen einige Häuser auf der anderen Seite des Flusses am Hang. Sie werden nur an langjährige Freunde der Besitzer der Familie vergeben und sind teilweise schon lange Ferienhäuser.

Ganz uninteressant war die Strecke dann natürlich nicht, denn wir sahen einige Insekten und Vögel am Wegesrand. Unter anderem auch kleine Sunbirds, die noch bei ihrer Mutter bettelten und erstaunlich wenig scheu waren.

Leider ging es mir zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht besonders gut. Seit wir im Bacco Estate in Paarl essen waren, hatte ich Probleme und fühlte mich weiterhin schlapp. Dennoch starteten wir motiviert in die Wanderung. Als wie den Parkplatz erreichten waren wir etwas frustriert, weil wir einige Kilometer umsonst gelaufen waren und der interessante Teil jetzt erst anfing. Früher war hier mal ein Jeeptrack, mittlerweile nur noch ein Fußpfad. Schließlich erreichten wir den kristallklaren Fluss, den man über Steine überqueren muss.

Als ich mich zum Ausruhen auf einen großen Felsklotz setzte um die Stille und den plätschernden Bach zu genießen, kam eine größere Gruppe mit mehreren Erwachsenen und etwa acht kleinen Kindern vorbei, die uns schlappe Hühner überholten und sich dabei laut unterhielten. So war es dann leider vorbei mit der Ruhe auf dem Weg zum und am Disa Pool.

Ich war an diesem Tag total erschöpft und wollte jetzt nur noch zurück in den Schatten.

Daher gibt es hier leider keine Bilder vom Wasserfall, vom Pool oder von der Höhle. Und trotz Anstrengung war es eher ein Spaziergang als eine Wanderung für uns, weil wir ja so lange auf der Autotrack gelaufen sind.

Ein guter Grund, irgendwann noch einmal – dann hoffentlich fitter – hierher zurückzukommen.











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