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WEGE UND LOOPS

Die verschiedenen Rundwege im Mountain Zebra National Park sind sehr unterschiedlich und führen durch verschiedene Landschaftsformen. Ich habe sie ja schon auf einer eigenen Seite nach unserem ersten Übernachtungsbesuch im Jahr 2018 beschrieben.

Auch bei unserem Besuch im November 2025 hatten wir bei drei Nächten Aufenthalt genug Zeit, um noch einmal alle Loops zu fahren. So fuhrten wir zu den steilen Berge am Kranskop Loop und mehrmals zu den weite Grasebenen am Rooiplaat Loop. Es war Frühling und alles ziemlich grün, etwas anders als im Herbst. Es lohnt sich durchaus aus die Loops zu unterschiedlichen Tageszeiten zu befahren.

40 Stundenkilomer ist die Höschstgeschwindigkeit im Nationalpark. Am Eingang bekommt man eine Übersichtskarte, auf der alle Routen verzeichnet sind. Auch die Aussichtspunkte sind dort markiert, nur an zwei von ihnen darf man auf eigene Gefahr sein Auto verlassen. Es gibt zwei umzäunte Picknickplätze, die gerne von Tagesbesuchern genutzt werden. Nur dort und an der Rezeption im Camp findet man Toiletten.

Eigentlich habe ich über alle Loops genug geschrieben seit dem letzten Besuch und viel geändert hat sich hier nicht. Wie überall bei Safaris muss man einfach Glück haben. So trafen wir in diesem Jahr auf keinen einzigen der Löwen im Park, während wir sie beim letzten Besuch gleich mehrmals gesehen haben.

Auch mit den Geparden hatten wir leider kein Glück, während andere Besucher sie auf einer der organisierten Fahrten gesehen haben. Aber so ist halt die Natur, man kann nichts planen und muss sich einfach überraschen lassen.

Dieser Park gehört zu unseren Lieblingsparks in Südafrika. Er ist entspannt, mit wenig Verkehr und bietet gute Tiersichtungen in einer abwechslungsreichen und wunderschönen Landschaft.







Wege im Park

Das Wegenetz im Mountain Zebra Nationalparkumfasst etwa 60 bis 70 km an gut befahrbaren Schotterstraßen, die für normale PKW geeignet sind. Es gibt drei Hauptrouten durch das Gebiet, die besonders beliebt sind.

Der Rooiplaat Loop führt über ein Hochplateau mit weiten Grasflächen. Hier sieht man fast garantiert die namensgebenden Kap-Bergzebras, Gnus und Springböcke. Die Aussicht ist spektakulär und im Frühling sahen wir hier auch mehr Vögel am Wegrand.

Der Kranskop Loop ist wohl die landschaftlich reizvollste Strecke, die sich durch hügeligeres Gelände windet. Hier hat man gute Chancen auf Elenantilopen und Bergriedböcke.








Löffelhunde

Der Ubejane Loop ist bekannt für Sichtungen von Büffeln und Vögeln. Am nördlichen Teil befindet sich ein Damm, die Straße führt direkt daran vorbei. Meist sitzen Wasservogel wie Nilgänse, Löffler oder Störche im und am Wasser. Schwärme kleiner Finken kamen zum Trinken an das Ufer und auch Borstenhörnchen und Ernmännchen haben hier in der Nähe ihre Bauten.

Wir hatten hier am Loop diesmal Glück und sahen eine Familie Löffelhunde. Vater und Mutter lagen dicht an den kleinen Sträuchern und beobachteten uns, erst als sich die Mutter kurz einmal erhob, sahen wir den Nachwuchs: Drei Welpen, die erst vor kurzem geboren waren.

Der Löffelhund, auf englisch Bat-eared Fox, ist einer der heimlichen Stars im Mountain Zebra National Park. Er ist perfekt an die karge Karoo-Landschaft angepasst und führt ein faszinierendes Familienleben. Löffelhunde verbringen den Großteil des Tages unter der Erde, um sich vor der Hitze oder Raubtieren zu schützen. Daher ist es auch ein großes Glück, sie mal bei Tageslicht zu sehen. Auf dem Night Drive wurden einige vom Licht der Scheinwerfer erfasst.

Mit ihren riesigen Ohren können Löffelhunde das Krabbeln von Termiten und Käferlarven bis zu 30 cm tief unter der Erde hören. Etwa 80–90 % ihrer Diät besteht aus Insekten, besonders Erntetermiten. Das macht sie zu wichtigen "Schädlingsbekämpfern" im Park.

Ihr Bau ist oft sehr komplex. Er verfügt über mehrere Eingänge, verzweigte Tunnel und verschiedene Kammern. Sie sind exzellente Gräber, nutzen aber gerne auch die Vorarbeit anderer Tiere. Oft übernehmen sie verlassene Baue von Erdferkeln oder Springhasen und erweitern diese nach ihren Bedürfnissen. Sobald die Welpen geboren sind, übernimmt das Männchen den Großteil der Aufsicht. Während die Mutter viel Zeit mit der Nahrungssuche verbringen muss, um Milch zu produzieren, bleibt der Vater am Bau, bewacht die Kleinen, spielt mit ihnen und putzt sie.







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