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Gleich 8 Wochen waren wir von Mitte Oktober bis Anfang Dezember in Südafrika unterwegs. Da wir am Anfang und am Ende in der Weinregion am Kap waren, haben wir natürlich auch wieder ein paar Weingüter besucht, auch um dort gleich für die kommenden Wochen einzukaufen. Vor allem bei uns bekannten und beliebten Weingütern, die wir beim Besuch im Jahr 2024 entdeckt hatten.
Dabei hatten wir einige für uns neue Weingüter mit sehr leckeren Weinen entdeckt, bei denen wir jetzt wieder gekauft haben, bei Lynx, Topiari und Rainbow´s End. Eigene Seiten habe ich über die Besuche in La Motte in Franschhoek, Grande Provence in Franschhoek, Rustenberg in Stellenbosch und Tokara in Stellenbosch erstellt.
Auch dieses Mal haben wir in einigen Weingütern 2-3 Flaschen gekauft, zum ersten Mal waren wir aber auch nur zur Besichtigung ohne einen Einkauf. Und wir haben ein paar für uns neue Weine entdeckt, die wir in kleinen Shops gekauft haben und wo wir das Weingut nicht besucht haben. Zum Beispiel Lomond zwischen Gaansbai und Agulhas, von denen hatten wir einige Flaschen und Sorten, die uns sehr gut geschmeckt haben.
Eine Weinprobe haben wir dabei nie gemacht, weil wir ja immer mit dem Auto unterwegs waren und die meisten Weingüter gemieden haben, die von der Winetram angefahren werden. Alles, was auf unserer Wunschliste stand, haben wir auch dieses Mal leider nicht geschafft. Da müssen wir wohl noch einmal wiederkommen. :-)



Auf dem Weg zu einem unserer Lieblings-Weingüter Rainbow´s End kommt man automatisch an Oldenburg Wines vorbei. Exklusiv, ruhig und naturnah. In diesem Jahr sind wir nicht nur daran vorbei gefahren, sondern haben angehalten und uns das Weingut angesehen und drei Flaschen Wein mitgenommen.
Dieses Boutique-Weingut im Banghoek Valley ist bekannt für seine spektakuläre Lage und das Rondekop-Terroir. Ein familiengeführtes Boutique-Weingut, das seit 2003 von Adrian Vanderspuy wiederbelebt wurde und eine lange Familiengeschichte im Weinbau hat, mit dem Fokus auf herausragende Qualität durch geringe Erträge und handwerkliche Produktion.
Der Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Mikroklima. Im schön gestalteten Tasting Room hat man einen 360-Grad-Blick auf die Berge und findet sehr persönlichen Service und üppige Dekoration mit Kunst und Proteen.
Bekannt für erstklassige Rotweine (Cabernet Sauvignon, Syrah, Cabernet Franc) und Chardonnay. Alles ziemlich hochpreisig, wir haben zwei Blends in Rot und Weiß mitgenommen und einen hochwertigen Syrah. Sonntags ist das Weingut geschlossen.









Pigcasso liegt etwas außerhalb des Zentrums von Franschhoek. Hierbei handelt es sich nicht um ein klassisches Weingut, sondern um ein Projekt der Farm Sanctuary SA. Wir hatten einer Unterkunft einen netten Teller mit dem Symbol gesehen: ein Schwein, das im Stil von Picasso in einem Strich gezeichnet wurde. Leider gab es im Farmshop hier nur noch Schüsseln und Tassen mit diesem Motiv. Dabei geht es natürlich um das Schwein fast gleichen Namens, welches eine Leidenschaft zum Malen hatte.
Überall im Showroom laufen Videopräsentationen und stehen große Tafeln, die das malende Schwein zeigen und die Kunstwerke werden in der hauseigenen OINK Gallery ausgestellt. Das Tier ist leider 2023 verstorben.
Es gibt hier nur drei Weine, u.a. Sauvignon Blanc und Pinot Noir. Sie sind nach dem berühmten "malenden Schwein" Pigcasso benannt.
Man besucht hier kein historisches Weingut, sondern eine Auffangstation für Nutztiere, ein Ort für Tierfreunde und Kunstinteressierte.
Man kann die Originalgemälde des Schweins sehen und die Weine im Shop erwerben bzw. probieren. Das Buch "Pigcasso – Das malende Schwein, das ein Schutzgebiet rettete" erschien im September letzten Jahres, und eine Dokumentation über Pigcassos Leben wird bald veröffentlicht.
Und überall sind Tiere: Schweine, Kühe, Ziegen und viele Hühner. Die beiden Herren dort waren ziemlich nett und wollten uns alles zeigen. Man kann auch in einem kleinen Café sitzen, einen Kaffee trinken, und hier auf dem Hof sogar wohnen.
Spenden werden natürlich gerne gesehen und wohl auch erwartet.








1791 erwarb der deutsche Einwanderer Philippus Wolvaart Land in Paarl und nannte das Gut "Nederburgh" zu Ehren des niederländischen Kommissars Nederburgh. Das historische Manor House wurde um 1800 erbaut, und Generationen prägten die Weinbaugeschichte, bis Johann Georg Graue das Gut in den 1930er Jahren zu internationalem Renommee führte. In den 1950er Jahren übernahm Günter Brözel die Kellerei und führte Nederburg zu neuen Erfolgen, etablierte Innovation und Qualität.
Wir haben Nederburg nach einem leckeren Essen im Restaurant Faber besucht, denn hier waren wir noch nie. Geparkt haben wir auf dem großen Parkplatz direkt vor der Bebauung und sind dann zu Fuß eine Runde gelaufen. Das Gut liegt unterhalb der Drakenstein Mountains, östlich von Paarl, in einem klimatisch herausfordernden, aber fruchtbaren Tal. Hier werden südafrikanische Klassiker wie Chenin Blanc und Pinotage angebaut, sowie internationalen Sorten wie Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon, Riesling.
Nederburg ist eines der meistprämierten Weingüter Südafrikas. Die jährliche Nederburg Auction ist ein bedeutendes Event, bei dem exklusive Weine versteigert werden.
Nederburg produziert auch Brandy und es gibt das The Manor Restaurant, das sich entsprechend dem Namen im wunderschönen Manor Haus weiter hinten auf dem Grundstück befindet. Dieser Teil des Weinguts hat uns gefallen, die Terrasse war sehr schön. Der Rest war eher etwas nüchtern und modern und es war auch nicht besonders viel zu erkunden hier, da fast alles geschlossen hatte. Auch waren in dem vorderen Teil des Geländes die Produktion, Logistik und Touristik räumlich etwas durcheinander vermischt. So waren wir recht schnell wieder weg.






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