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Auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft in der Altstadt Casco Viejo fanden wir das Cozy & Lovely Apartement in der Casa Mendez. Eigentlich hätten wir gerne noch einmal das Appartement mit Aussicht auf den Plaza Simon Bolivar der La Isabela Suites gebucht, die wir im Jahr 2019 bewohnt hatten.
Aber dessen Preis war in den letzten Jahren sehr stark gestiegen und da wir dieses Mal an einem Wochenende vor Ort waren wollten wir der Gastronomie und Live-Musik auf dem Platz entgehen. Das Cosy und Lovely Appartement hat zwar einen wenig griffigen Namen, bot aber für nur 112 Euro pro Nacht eine sehr bezahlbare Alternative in diesem Stadtteil. Die Differenz hätten wir lieber in den mittlerweile ebenfalls recht teuren Restaurants im Viertel ausgegeben.
Leider war das wohl zu günstig, denn eine Woche vor Abflug bekamen wir eine Mail, dass es hier Probeme mit Gas gegeben hätte und der Gastgeber die Unterkunft kostenlos stornieren würde, obwohl die Frist schon abgelaufen war. Eine Ersatzunterkunft konnte man uns leider nicht anbieten. Na toll, die Auswahl an bezahlbaren Unterkünften war eine Woche vor Abflug natürlich mehr als überschaubar.
Für 300 Euro mehr buchten wir dann die einzige noch freie Unterkunft die uns in der Nähe gefiel: in den Villas La Fontana Boutique ApartaSuites, nur eine Querstraße von der vorher gebuchten Unterkunft entfernt.
In der Villa Fontana befinden sich 8 verschiedene Appartements auf zwei Etagen, alle mit einem Balkon hin zu den Straßen des historischen Viertels. Direkt gegenüber liegen ein Ministerium und das Nationalteather. Gäste haben freien Zugang zu Gemeinschaftsbereichen der Unterkunft wie Coworking Space und Sofas, die für Entspannung oder Arbeit ausgelegt sind.
Auf der Dachterrasse befindet sich der gemeinsam genutze kleine Pool mit Terrasse und es gibt hier sogar einen Concierge service. Das Büro in der Lobby ist von 8:00 bis 17:00 Uhr besetzt. Während des Aufenthalts in der Villas La Fontana haben die Gäste eine persönliche Interaktion mit der netten Gastgeberin, die aus Kolumbien stammt.
Leider hatten wir doppelt Pech: Zuerst stornierte KLM unseren Flug wegen Nebel in Amsterdam und die erste Nacht verbrachten wir in Köln. Dann waren wir pünktlich am Zubringer in Düsseldorf, doch der hob mit über 3 Stunden Verspätung ab. So verpassten wir auch den Flug nach Panama am Folgetag und ein stornieren der Unterkunft war ja so kurzfristig nicht mehr möglich.
Leider hatten wir so 700 Dollar statt für 4 Nächte für nur noch zwei genutzte Nächte bezahlt. Man bot uns hier an eine Nacht zu verlängern, aber wir hatten ja schon Folgeunterkünfte gebucht.
Die Villas Fontana liegt am Rand der Altstadt Casco Viejo, in einer Seitengasse der Plaza Simon Bolivar mit einer markanten Statue des Namensgebers in der Mitte. Im Gebäude befinden sich mehrere Appartements und es gibt einen Concierge und Flexible Check-in und Check-out-Stunden. Für verspätete Gäste hängt eine Telefonnummer in der Eingangstür.
Direkt nebenan befindet sich hinter der gleichen Fassade ein zweites Treppenhaus mit einem seperaten Eingang. Dort gibt es auch einen Aufzug, der war im dem Hausteil mit unserem gebuchten Appartement nicht vorhanden und wir mussten die Koffer selbst in die erste Etage schleppen.
Die gesamte Altstadt ist von hier aus gut zu Fuß erreichbar und auch sicher zu erkunden. Schnell ist man am Kanalmuseum, an den wichtigsten Kirchen und auch zum Fischmarkt ist es nicht weit.
Wenn man ein Taxi ins Bankenviertel, nach Panamá la Vieja oder zum Biomuseo braucht kommt alle paar Minuten eins unten an der Straße vorbei, das man einfach anhält.
Wir hatten das Appartement Nummer 104 auf der ersten Etage mit einem eigenen schmalen, aber möblierten Balkonanteil und Blick auf das Ministerium. Da arbeitete nach 16:00 Uhr aber niemand mehr und vor allem nicht am Wochenende.
Diese minimalistische und moderne Aparta-Suite ist dank Aircon ein kühler Rückzugsort im Gewühl der Altstadt von Casco Viejo. Alles ist von hier aus gut fußläufig erreichbar.
Das Appartement besteht aus 3 gegeneinander verschobenen Ebenen im Loft-Stil mit einem unten liegenden Haupt-Schlafzimmer. Hier schliefen wir im großen King-Bett, das Wohnzimmer ganz oben bietet zwei Sofas, die ebenfalls zum Schlafen genutzt werden können. Es gibt zwei Badezimmer mit jeweils einer Dusche auf jeder Schlaf-Ebene. Das bietet etwas Privatsphäre und Bequemlichkeit, wenn die Wohnung mit mehr als 2 Personen belegt ist.
Auch der Essbereich auf der Mittelebene bietet Platz für vier und direkt daneben liegt die voll ausgestattete Küche. Innenliegende Fensterflächen zum Treppenhaus sind mit blickdichten Vorhängen versehen.
Oben im Wohnzimmer gibt es hier einen Flachbild-Smart TV, dazu einen Safe, Haartrockner, Klimaanlage und Ventilator und sogar eine Waschmaschine. Highspeed-Internetzugang nutzt man in allen Bereichen natürlich kostenlos. Die Küche ist schon etwas älter, aber ganz brauchbar ausgestattet. Wir haben hier nur Kaffee gekocht.
Das Internet hatte aktuell allerdings Probleme mit einem defekten Repeater und Fehlkonfiguration, WLAN war am besten auf dem Bett zu empfangen. Das Smart-TV bekam die Netz-Anmeldung nicht geregelt, das TP-Kabel zum kleinen Netzwerkswitch im Bad tat es gar nicht. Aber wir wollten hier sowieso nicht Fernsehen, daher war es uns egal.
Die Sauberkeit im gesamten Haus wäre durchaus zu verbessern, bei der Ankunft fanden wir einen Kaffeefilter mit altem Prütt und Schimmel in der Maschine und es gab einige Dreckecken, die das Housekeeping übersehen hatte. Wir haben entgegen unserer sonstigen Gelassenheit in diesem Fall die Rezeption freundlich darüber informiert, hoffentlich hat es geholfen.
Manchmal war es auch einfach handwerkliches Ungeschick wie vertropfte Farbe und schlecht befestigte Steckdosen oder fehlende Leisten. Bedenklich waren allerdings die gerade entstehenden Schimmelflecken an der Decke im Schlafzimmer und Bad. Die Klimaanlage blieb daher immer eingeschaltet mit Fresh Air Funktion.
In der Eingangshalle und Gemeinschaftslounge konnten wir sehen, dass gerade Baumaterial angeliefert worden war. Offensichtlich ist man engagiert dabei, kleinere Schäden oder Defekte in den Unterkünfte zu beheben oder noch unfertige Dinge zu verschönern.
Gefrühstückt haben wir hier nicht, nach der ersten Nacht in Panama waren wir am Morgen dann im Mahalo Restaurant am Eingang von Casco Viejo essen. Es handelte sich um eine neue Location, das Mahalo aus dem jahr 2019 existierte nicht mehr, dort war jetzt ein anderes Restaurant eingezogen. Bestellt haben wir uns Eggs Benedict sowie Turkish Eggs mit Yoghurt und Papas fritas. Dazu gab es dann jeweils Kaffee und Saft für insgesamt 48 Dollar.
Nach der zweiten Nacht wechselten wir zur französischen Patisserie Saint Honore, bei der wir uns am Tag zuvor leckere Törtchen gekauft hatten. Sie lag nur 5 Minuten fußäufig von unserer Unterkunft entfernt. Auch dort bestellten wir dann zwei Mal Eggs Benedict mit Kaffee und Saft, das war aber wirklich super und noch besser als am Tag zuvor für insgesamt 41 Dollar.
Die Auswahl an Restaurants für ein Abendessen ist riesig, aber wir hatten ja leider nur zwei Abende zum Essen gehen. Die Preise hatten sich hier in den letzten 6 Jahren natürlich auch kräftig nach oben entwickelt und es gab viele neue Restaurants.
Nach Ankunft waren wir einfach nur müde und hungrig und entschieden uns für einen bekannten Klassiker: die Finca del Mar, nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt. Hier sass man schön im Freien, es wehte ein leichter Wind und wir bestellten Ceviche und Cocktails. Sehr lecker, um einiges teurer geworden, aber auch große Portionen für die verlangten 59 Dollar.
Am zweiten Abend waren wir dann im Restaurant Enkai, ein Peru-Japan Crossover und haben es danach sehr bereut, dass wir hier nicht noch einmal essen gehen konnten. Man sitzt im Inneren mit Klimaanlage, empfindliche Naturen sollten sich einen Schal mitnehmen.
Hier ist alles frisch und sehr lecker. Zur Vorspeise haben wir uns eine Portion Tunfischtartar geteilt, das war saftig-rauchig und nur grob gehackten Stücken sehr lecker. Als Hauptgang bestellten wir einmal Lachs und einmal Weißen Fisch of the Day. Das Sushi am Nachbartisch und das Ceviche sahen auch super aus, eine absolute Empfehlung. Dazu tranken wir unseren ersten Pisco Sour und ein Glas peruanischen Sauvignon Blanc, reichlich eingeschenkt im Glas und ebenfalls passend und lecker.
Hätten wir zwei Nächte mehr gehabt wie geplant, wären wir sicher noch zwei Mal hierher gegangen und hätten uns quer durch die umfangreiche Karte gefuttert. Bezahlt haben wir am Ende 87 Dollar.
Appartement in sehr guter Lage, ideal als Station zum Ankommen, mit kleinen Mängeln.
Hier ist ein Link zur Villa Las Fontana.
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