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RIAD ANABEL

Schon im Jahr 2020, die Reise mussten wir leider wegen Covid absagen, hatten wir uns in Marrakesch für das Riad Anabel entschieden und damals auch genau in den Raum verliebt, den wir dann für 2024 wieder wählten und buchten. Die Lage ist sehr gut, die Ausstattung sehr schön und das alles zu einem guten Preis. Ausserdem gibt es hier nur 5 Zimmer, was den Aufenthalt ruhig und familiär macht.

Wir haben uns in diesem wunderschön eingerichteten und sehr sauberem Riad sofort sehr wohl gefühlt. Es ist ein wahrer orientalischer Traum mit 4 Sternen, passend zu Marrakesch und eine Oase im Trubel. In einer Sackgasse gelegen, mit schönem Innenhof und einer der typischen, begrünten Dachterrassen zum Entspannen nach einem langen Gang durch die quirlige Medina.

Die Gastgeber Habiba und Fouad sind sehr nett und kümmern sich um ihre Gäste, auch die anderen im kleinen Team sind sehr freundlich und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Im schönen Innhof wurden wir erst einmal mit einem Tee und leckerem Gebäck empfangen und konnten uns von der Anreise erhohlen. Das gesamte Gepäck war da bereits auf dem Zimmer.

Dieses kleine Riad verfügt sogar über einen hübschen Pool im Innenhof, zwar klein - aber an extrem heißen Sommertagen sicher eine schöne Erfrischung. Man kann sich hier auch Essen bestellen und das entweder in den schönen Räumen rund um den Innenhof, im Hof oder auf der Dachterrasse einnehmen. Das Essen ist hausgemacht von dem netten Damen-Küchenteam, wir haben es leider nicht ausprobiert.

Wer möchte kann sich im Hamam mit Spa-Behandlungen oben auf der Dachterrasse verwöhnen lassen. Kostenloses WLAN in den öffentlichen Bereichen wird ebenfalls angeboten.

Die Treppen hoch zur Dachterrasse sind alle mit Schaltern ausgestattet, um Licht zu machten. Typisch für ein Riad liegen die Zimmer alle in Richtung Innenhof. Ist man oben angekommen, stehen hier vier bequeme Liegen bereit, umgeben von Töpfen mit Grün. Hier kann man entspannen und die Aussicht über die Dächer von Marrakesch genießen. Es gibt Tische und Stühle und eine Art gemauerte Grotte, in der man ebenfalls geschützt auf Bänken mit Tisch sitzen und sein Essen genießen kann.

Von der Dachterrasse, die oft von Vögeln besucht wird, hat man einen schön Blick runter in den Innenhof.



Lage

Die Lage vom Riad Ananel könnte nicht besser sein, hier ist man über 3 Ecken nah an der "Riad Zitoun Lakdim" mitten im Herzen von allem. Zu Fuß erreicht man Sehenswertes wie den Bahia Palast, den El-Badi Palast, die Die Saardier-Gräber und auch das jüdische Viertel mit den Gewürzhändlern ist um die Ecke. Nur wenige Gehminuten sind es zum zentralen Platz Djemaa el Fna.

Der Bahnhof von Marrakesch liegt 4 km vom Riad entfernt, während es 12 km zum Flughafen Marrakesch-Menara sind.

Da wir vor dem letzten Aufenthalt hier das Auto am Flughafen abgeben musssten, ließen wir uns vom Hotel mit einem Fahrer abholen. Der lud uns dann am "Place Mellah" oder auch "Jewish Square" ab und besorgte einen Gepäckträger mit Karren, der uns dann über die enge "Riad Zitoun Lakdim" zum Riad brachte. Üblicher Preis für den Porter sind 20 MAD, egal ob Marrakesch oder Essaouira, jedenfalls für die in unseren Fällen kurzen Entfernungen. Muss man quer durch die ganze Altstadt oder die steilen Treppen von Chefchaouen im Norden hinauf sind auch 50 MAD angemessen.

Nach 200 Metern geht es dann 3 mal rechts ab, danach ist man am Ende einer kurzen Sackgasse am Riad Anabel angekommen. Auf diesen Seitengassen gibt es keine Geschäfte und kaum noch Verkehr, hier sind Wohnungen und Pensionen.

Das hätte man auch selbst organisieren können, aber ausgerechnet als wir am Flughafen ankamen war unsere SIM-Karte nach genau einem Monat plötzlich gesperrt und wir konnten mit dem Riad nicht mehr wie bisher über WhatsApp kommunizieren. Die verstanden sofort das Probelm, sendeten uns eine SMS und so konnten uns der Fahrer im Flughafen-Gewühl schnell finden. Für 20 Euro war das jedenfalls kein überflüssiger Service, bei der Abreise ließen wir den Transport ebenfalls vom Hotel arragieren.



Zimmer

Es gibt 5 individuell eingerichtete Zimmer im Riad Anabel, die im Jahr 2020 alle renoviert wurden. Das günstigste namens Chocolate ist der Standard Raum im Erdgeschoss. Oben an der Dachterrasse liegt ein Doppelzimmer namens Canelle.

Auf der ersten Etage befinden sich die drei größeren Räume, die Platz für 3-4 Personen bieten. Vier Betten hat der Rose Raum mit 40 m². Jeweils drei Betten finden sich in den Räumen Bougainvillier mit 22 m² und Olive mit 30 m². Jedes Zimmer verfügt über eine individuelle Dekoration.

In den Raum Olive hatten wir uns wegen Ambiente und Farbgebung schnell verliebt und es war ein Treffer. Die Einrichtung ist wunderbar und der Vorteil an diesem Raum: es gibt eine etwas abgetrennte Ecke mit dem drittem Bett, hier kann man Koffer und Kleidung liegen lassen und auch am Ende des Urlaubs ganz in Ruhe packen. Dazu gibt es im Zimmer auch noch einen Sitzbereich.

Bei unserer Ankunft waren überall Rosenblätter zur Deko im Bad und die Handtücher in Schwanenform auf dem Bett. Auf dem Fliesenboden liegen Teppiche.

Wichtig für uns war auch das übergroße Himmelbett, wunderbar bequem und über 2 Meter lang. In der hochwertigen Bettwäsche haben wir ganz wunderbar geschlafen. Den vorhandenen Fernseher haben wir gar nicht angemacht.

Im Bad findet man viel Ablagefläche, einen Haartrockner, ein Bügeleisen, Regenwald-Duschköpfe und eine geflieste Badewanne. Dazu hochwertige Shampoos und Seifen, sogar echtes Rosenwasser. Natürlich befindet sich im Schrank auch ein Safe, dort hängen Bademäntel und es gibt kostenloses Mineralwasser auf dem Zimmer.

Fenster und Türen öffenen sich, wie immer in einem Riad, zum Balkon-Flur im Innenhof, der auch mit Teppichen ausgelegt ist. Im Badezimmer gab es hier sogar ein ganz kleines Fenster nach außen in Richtung Gasse.

Wir haben uns in diesem Zimmer sehr wohl gefühlt, alles war durchdacht ausgestattet und wunderbar dekoriert. Die Farbe Grün zog dich durch alle Dekoelemente, die Decke ein Traum und die Beleuchtung perfekt arrangiert. Ein marrokanischer Traum, wir haben nichts gefunden, was man hätte besser machen können.




Frühstück

Das Frühstück wird hier bis 11:00 Uhr auf der schönen Terrasse serviert. Die dort stehenden Tische sind eingedeckt und man kann sich hinsetzen, wo man möchte und wo etwas frei ist. Es gibt Kameras, so dass der Service unten sehen kann, wenn neue Gäste kommen. Dann wird das gesamte Frühstsück inklusive Geschirr hier hoch geschleppt, ein Knochenjob, den meist ein älterer Mann erledigt hat. Steht schon etwas auf dem Tisch, wird es mit einem dünnen Tuch abgedeckt. Man sollte etwas Zeit mitbringen. Falls man es eilig hat, sollte man unten Bescheid sagen oder direkt im Innenhof essen.

Wir haben das schöne Ambiente hier oben immer sehr genossen. Die zwitschernden Vögel bei ihren Besuchen beobachtet, den Muezzin gehört und uns über die Leckereien auf dem Tisch hergemacht. Hervorzuheben sind hier vor allem die leckeren, in einer Tajine gekochten Eier in scharfer Tomatensauce. An einem anderen Morgen bekamen wir ein leckeres Rührei.

Es gibt hausgemachten Joghurt, Obstsalat und frisch gepressten Orangensaft. Dazu verschiedene Brote, hier auch Baguette. Dazu vier verschiedene Marmeladen, Honig, Amlou, Schmelzkäse und es gab auch Oliven hier.

Dazu bekamen wir Kaffee und warme Milch.




Essen

In den verwinkelten Gassen der Medina von Marrakesch finden sich viele kleine Lokale, die authentische Speisen in einer rustikalen Umgebung anbieten. Hier geht es weniger um Luxus, sondern um eine einfache, geschmackvolle Küche. Am ersten Abend hatten wir nicht sehr viel Hunger und haben uns nach der Ankunft erst einmal durch die Gassen treiben lassen.

Dabei kamen wir an einem recht einfachen Imbius namens Niama Restaurant in der Gasse zum Hauptplatz Djemaa el-Fna vorbei. Spontan eroberten wir uns einen Tisch und bestellten bei dem netten Kellner dann unser Essen.

Michael hatte einen einfachen Burger, frisch gegrillt, saftig, mit gutem Fleisch und Fritten. Dazu eine marokkanische Variante von Tomate-Mozarella. Ich hatte mich hier für eine Pizza entschieden, die war lecker, aber der Burger definitiv die bessere Wahl. Dazu tranken wir dann noch zwei Gläser frisch gepressten Orangensaft und bezahlten dafür in Bar 170 MAD.

Auf dem Djemaa el-Fna gönnten wir uns danach dann später noch einen großen Granatapfel-Saft als Nachtisch.

Die folgenden drei Abende waren wir dann in schönen Restaurants: einem Italiener, einem Libanesen und einem Afrikaner. Mittagessen haben wir ausfallen lassen, weil das späte Frühstück sehr satt machte. Da brauchte man nur noch eine Kleinigkeit. Mehr dazu auf der Seite Kulinarisches - Unsere Restaurantbesuche in der Medina.




Fazit

Wunderschönes Riad mit vielen schönen Details, nettem Service und perfekter Lage.

Im November 2024 waren wir für 4 Nächte hier.

Hier ist ein Link zur www.riadanabel.com/en/ Unterkunft.

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